Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Rabensocken machen Büchertempel bunt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rabensocken machen Büchertempel bunt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 02.10.2016
Viele bunte Rabensocken schmücken jetzt die Bibliothek. Quelle: Renate Zunke
Anzeige
Neustadt

Gemeinsam viel Spaß, das hatten die Kinder am Mittwoch beim Bibliotheksfest in Neustadt. Wie in dem Buch „Alles Freunde! Geschichten vom kleinen Raben Socke“ konnten sie zusammen spielen, malen, Geschichten hören oder die Geschicklichkeit bei einem „Rabenparcours“ beweisen. Denn alles drehte sich um die rabenstarken Abenteuer aus den Kinderbüchern der Autorin Nele Moost und der Illustratorin Annet Rudolph.

Während sich bereits am Vormittag die Kinder aus der Kita Köritz in der Bibliothek vergnügten und viel Wissenswertes erfuhren, waren es am Nachmittag vor allem die Hortkinder der Klassenstufen 1 bis 3 mit ihren Hortnerinnen, Mädchen und Jungen der Förderschule sowie weitere Kinder mit Eltern. Bei dem Ansturm hatten die Bibliotheksmitarbeiterinnen Sabine Ehrlich und Jeannette Alting alle Hände voll zu tun und waren deshalb froh, dass es freiwillige Helfer gab. So las Rosemarie Schünemann, Leserin der Bibliothek, den Kindern aus „Rabenbüchern“ vor. Die ehemalige Bibliotheksleiterin Heidrun Ramin kümmerte sich um die Quizspielrunden. Und dabei ging es hoch her. Immerhin ging es beim Würfeln um verschnürte Päckchen mit einem süßen Inhalt. Sie mussten, bekleidet mit Mütze, Schal und Handschuhen, mit Messer und Gabel „geknackt“ werden.

Wenn vorgelesen wird, kann man es sich so richtig gemütlich machen. Quelle: Renate Zunke

Draußen beim Rabenparcours unter der Regie der Hortnerinnen, konnten sich die Kinder so richtig austoben – unter anderem beim Kegeln, Stelzenlauf, Hindernislauf und einem Riesenmikado. Etwas ruhiger war es dort, wo die Mädchen und Jungen eifrig Papier-Rabensocken ausmalten. Ganz viele zieren nun, mit Namen versehen, die Bibliotheksräume und machen sie bunt. Zu den eifrigen Malerinnen gehörten auch Anouk aus Sieversdorf und ihre Freundin Saskia aus Neustadt. Aktive Leserinnen der Bibliothek sind sie noch nicht, berichteten die Mädchen der 3. Klasse. „Aber zu Hause habe ich ganz viele Bücher. Da kann ich bald selbst eine Bibliothek aufmachen“, erzählte die aufgeweckte Anouk. Lilly aus der Klasse 4a wusste allerdings genau, was sie aus der Bibliothek gern mit nach Hause nimmt. Es sind Mädchenbücher.

„Etwa 80 Besucher kommen täglich in die öffentliche Schulbibliothek“, berichtet Sabine Ehrlich. Zum größten Teil sind es Schüler während der Mittagszeit. Viele Kinder von außerhalb, die die Wartezeit auf den Schulbus sinnvoll nutzen, gehören ebenfalls dazu. Sabine Ehrlich hat außerdem begonnen, Bücherkisten für die Klassen 1 bis 4 zu packen. Sie sagt: „Daraus können die Kinder Bücher entleihen. Alle vier Wochen wird gewechselt. Das klappt bisher richtig gut.“ Und für Flüchtlingskinder hat sie spezielle didaktische Spiele zusammengestellt.

150 aktive Leser

In der öffentlichen Schulbibliothek Neustadt gibt es zurzeit ­150 aktive Leser. Es sind hauptsächlich Schüler.

Zum Bibliotheksfest am Mittwoch ­kamen 170 Besucher in die Neustädter Einrichtung. Von Anfang des Jahres bis zum Monat August wurden etwa 5000 Besucher in der Bibliothek gezählt.

Von Renate Zunke

So viele Kraniche wie in diesem Jahr gab es auf dem Schlafplatz in Linum Ende September noch nicht: Rund 45 000 der Glücksvögel haben dort Naturschützer in dieser Woche gezählt. Dass so viele Kraniche jetzt ausgerechnet in Linum rasten, liegt daran, dass sie aufgrund der anhaltenden Trockenheit anderswo kein Flachwasser finden.

02.10.2016

Zum ersten Mal standen sich in Grabow jugendliche Flüchtlinge beim Fußballturnier gegenüber. Die Mannschaften aus Heiligengrabe, Wittstock und Neuruppin lieferten sich innerhalb der interkulturellen Woche spannende Duelle. Es soll nicht die letzte derartige Veranstaltung gewesen sein.

02.10.2016

Dabergotz droht von Windrädern umzingelt zu werden. Im Norden, Osten und Westen des Dorfes stehen bereits Windkraftanlagen. Nun gibt es Pläne, dass auch noch im Süden von Dabergotz Energieriesen gebaut werden dürfen. Die Gemeinde lehnt das rigoros ab. „Das Blinken der Anlagen in der Nacht ist furchtbar“, sagte Siegfried Müller.

01.10.2016
Anzeige