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Rabs: „keine ernstzunehmenden Bewerber“

Gesellschaft sucht Chef Rabs: „keine ernstzunehmenden Bewerber“

Weil den Posten angeblich sonst niemand haben wollte, wollte der Rheinsberger Stadtverordnete und Anwalt Hans-Georg Rieger Geschäftsführer der Arbeitsfördergesellschaft Rabs werden. Weil er dafür aber sein Stadtvertretermandat aufgeben müsste, sprang er doch ab. Nun sucht die Gesellschaft weiter nach einem neuen Chef.

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Seit Anfang des Jahres suchen die Gesellschafter der Arbeitsfördergesellschaft, bei der über 100 Menschen beschäftigt sind, nach einem neuen Geschäftsführer.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Die Regionale Arbeitsfördergesellschaft Rabs sucht weiter händeringend nach einem neuen Geschäftsführer. Die Stelle wird nun neu ausgeschrieben, sagt Holger Kippenhahn, Bürgermeister von Heiligengrabe und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung. Zwar werden noch Gespräche mit Interessenten für den Posten geführt. Ein „ernstzunehmender Bewerber“ sei aber nicht dabei. Kippenhahn schätzt die Lage als „unschön, aber nicht dramatisch“ ein. Es sei wichtig, dass die Rabs einen Geschäftsführer findet – auch damit dieser nicht gerichtlich eingesetzt wird. „Davon sind wir aber noch weit entfernt.“

Wie in der jüngsten Rheinsberger Stadtverordnetenversammlung bekannt geworden ist, wollte der Stadtverordnete und Anwalt Hans-Georg Rieger der Rabs aus der Patsche helfen. Weil sich innerhalb der Ausschreibungsfrist niemand für den Posten beworben habe, habe er der Gesellschaft signalisiert, das Amt übernehmen zu wollen, so Rieger. Noch am gleichen Tag habe er eine Zusage erhalten, die er aber doch schnell ablehnte. Grund: Weil Rheinsberg Rabs-Mehrheitsgesellschafter ist, hätte Rieger sein Mandat als Stadtverordneter niederlegen müssen, um Geschäftsführer werden zu dürfen. Das wollte Rieger nicht. Als in derselben Sitzung über einen Antrag seiner Fraktion BVB/Freie Wähler/FDP abgestimmt wurde, wonach Rheinsberg nur noch 50 Prozent der Rabsanteile haben soll, giftete die CDU, dass Rieger dadurch den Posten doch noch ergattern könnte. Er stehe dafür nicht zur Verfügung, sagte Rieger und bezeichnete seine Bewerbung zuvor als „Aufopferung“. Zudem sei der Antrag älter als seine Interessenbekundung. Er wurde dennoch abgelehnt.

Von Celina Aniol

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