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Radlerparty in Bad Wilsnack

Tour de Prignitz in der Pilgerstadt Radlerparty in Bad Wilsnack

Die Bad Wilsnacker begrüßten am Mittwoch 1149 Radler in ihrer Stadt und waren ihnen ein ausgezeichneter Gastgeber. Gleich zwei von fünf Bad Wilsnacker Chören sangen Lieder und riefen die Zuhörer zum Mitsingen auf. Aufregend ging es dagegen bei den einzelnen Spielen zu. Wieder konnten die Teilnehmerstädte ihre Punktestände verbessern.

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Die Radler schmetterten den Kanon dank Textzetteln sicher mit.

Bad Wilsnack. Geradezu Kirchentagsatmosphäre herrschte am Mittwoch in Bad Wilsnack beim Empfang der Tourradler. Nicht, dass die rund 3 000 Einwohner der Kurstadt keine Menschenaufläufe gewohnt sind: Über 400 000 Badegäste in der Therme, weitere 70 000 Besucher der Wunderblutkirche, zigtausende Patienten der Kurklinik und immerhin bereits 700 Pilger im Jahr sprechen eine deutliche Sprache. Und doch wuchs die Einwohnerzahl binnen Minuten um ein Drittel, als sich der gewaltige Tross von Wittenberge die Große Straße zum Rathaus hinbewegte. Bürgermeister Hans-Dieter Spielmann blühte förmlich auf, als er das Mikrofon in die Hand nahm, um die 1149 Radler zu begrüßen. Charmant hieß er die Gäste willkommen, stellte die Stadt und das alles überragende Gotteshaus vor. „Unsere Wunderblutkirche ist Kulturdenkmal nationaler Bedeutung geworden“, verkündete das Stadtoberhaupt stolz. „Millionen werden in den nächsten Jahren in die Kirche fließen.“

 Die Radler schmetterten den Kanon dank Textzetteln sicher mit

Die Radler schmetterten den Kanon dank Textzetteln sicher mit.

Quelle: Andreas König

Bei so großen Zahlen war es wohltuend, bodenständiges märkisches und Prignitzer Liedgut zu hören. Obwohl Bad Wilsnack auch dort aus der Schar anderer Städte heraussticht. Immerhin fünf Chöre sind dort ansässig. Als musikalische Vorhut betraten die Herren der ehrwürdigen Gesangsvereinigung Amicitia die Bühne, während am gegenüberliegenden Bühnenrand der Kinderchor, die Flöten- und die Bläsergruppe der evangelischen Kirchengemeinde Aufstellung nahmen. Bei der „Märkischen Heide“ sangen viele Radler mit, was als gute Aufwärmübung für den bevorstehenden Radlerkanon zu sehen war. Auf Textzetteln hatte Kantorin Lieselotte Holzäpfel folgende ebenso eingängige wie zutreffende Zeilen gedichtet: „Radeln macht Spaß, radeln tut gut, ja radeln macht munter und radeln macht Mut.“ In kurzer Zeit entwickelte sich ein geradezu meditativer Kanon. Aufregend ging es hingegen bei den Spielen zu. Konnten die Gastgeber das Boccia für sich entscheiden, schwächelten sie bei der Wasserschlacht. Spannend wurde es beim Städtespiel, wo die Wittenberger das Umziehen in einer Art Buxengasse perfektioniert hatten. Trotzdem mussten sie bis zum Schluss um den Sieg kämpfen.

 TDue Annemarie-Polkaist fast so ein Klassiker wie der Tour-Song

TDue Annemarie-Polkaist fast so ein Klassiker wie der Tour-Song.

Quelle: Andreas König

Von Andreas König

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