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Rätsel um tote 18-Jährige in Neuruppin gelöst

Ermittlungen zum Tod Rätsel um tote 18-Jährige in Neuruppin gelöst

Anfang März wurde in Neuruppin eine 18-jährige Frau tot in der Wohnung gefunden. Die Polizei stand vor einem Rätsel: Denn es gab weder Hinweise auf eine Fremdeinwirkung noch wurde ein Abschiedsbrief gefunden. Hatte die junge Frau Medikamente oder Drogen genommen oder starb sie an den Folgen einer Krankheit?

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Die Polizei stand vor einem Rätsel.

Quelle: dpa

Neuruppin. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hat jetzt die Ermittlungen zum Tod einer 18-Jährigen eingestellt. „Wir haben bei den Nachuntersuchungen keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden feststellen können“, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Pelzer am Donnerstag. Demnach ist die junge Frau an den Folgen einer Krankheit gestorben. Um welche Krankheit es sich handelt, das wollte Pelzer mit Rücksicht auf Angehörige und Freunde der Frau nicht sagen.

Obduktion brachte keinen Aufschluss

Die 18-Jährige war Anfang März tot in ihrer Wohnung in der Neuruppiner Rudolf-Breitscheid-Straße gefunden worden. Die Polizei war von der Betreuerin der jungen Frau alarmiert worden. Denn die 18-Jährige, die vom Jugend- und Betreuungsamt des Kreises seit einiger Zeit finanzielle Unterstützung erhielt, lebte in einer Wohnung auf dem Gelände eines freien Trägers. Eine Freundin hatte sich an die Betreuerin der 18-Jährigen gewandt, weil diese sich mehrere Tage nicht mehr gemeldet hatte und auch nicht auf Anrufe reagierte. Daraufhin war die Wohnungstür geöffnet und die Leiche der jungen Frau gefunden worden.

Weder Fremdeinwirkung noch Abschiedsbrief

Offensichtliche Hinweise auf eine Fremdeinwirkung gab es nicht, und auch keinen Abschiedsbrief. Weil die Obduktion der Leiche ebenfalls zu keinen neuen Erkenntnissen führte, waren ein toxikologisches und ein histologisches Gutachten erstellt worden. Die Ermittler wollten damit herausfinden, ob die junge Frau bestimmte Medikamente oder Drogen genommen hat, die zu ihrem Tod geführt haben, oder dafür Vorerkrankungen verantwortlich sind. Laut Oberstaatsanwalt Pelzer war Letzteres der Fall.

Von Andreas Vogel

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