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Randale an der Skulptur im Kyritzer Rosengarten

Besudeltes Kunstwerk Randale an der Skulptur im Kyritzer Rosengarten

Jüngst wurde die erst vor weinigen Jahren aufwendig restaurierte und im Kyritzer Rosengarten aufgestellte Marmorskulptur „Die Woge“ von Unbekannten beschmiert und bemalt. Mitarbeiter vom Kyritzer Bauhof haben das Kunstwerk inzwischen wieder gereinigt. Nun ruft das Rathaus dazu auf, wachsam zu sein und künftig derartige Schandtaten zu melden.

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Von unbekannter Hand beschmiert und besudelt.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Inzwischen ist sie wieder strahlend weiß. „Mitarbeiter vom Bauhof haben die Skulptur im Rosengarten gereinigt“, berichtete die Pressesprecherin der Kyritzer Stadtverwaltung, Doreen Wolf auf Nachfrage der MAZ.

Noch vor wenigen Tagen bot die in den 1940-er Jahren vom Künstler Fritz Klimsch geschaffene Marmorskulptur „Die Woge“ dem Betrachter keinen so guten Anblick. Trittspuren belegten, dass jemand auf der Skulptur herumgeklettert ist. Die Brustwarzen der nackten Schönen wurden abgeschlagen und diese Stellen nachträglich mit einem schwarzen Stift bemalt. Zudem ist am Sockel der Marmorfigur ein Schriftzug angebracht worden. Zu allem Überfluss war die „Woge“ auch noch mit Modder beworfen worden, der dann breitgeschmiert wurde. Augenzeugen bestätigten gegenüber der MAZ, dass sie in den vergangenen Tagen in den frühen Abendstunden immer wieder Jugendliche beobachteten, die sich an der Marmorskulptur zu schaffen machten und an ihr herumkletterten.

Dass es einmal so weit kommen würde, ahnte damals wohl niemand, als die „Woge“ im Jahre 1957 aus dem Gutspark in Metzelthin geborgen wurde, um in Kyritz aufgestellt zu werden. Ganz spurlos ist die Zeit im Freien am Kunstwerk natürlich nicht vorübergegangen. Aus diesem Grund ist die „Woge“ auch im Zuge der Rosengartenumgestaltung im Jahre 2010 von Spezialisten aus Berlin restauriert worden. Ein Überzug aus Wachs sollte der Marmorskulptur einen gewissen Schutz bieten. „Außerdem haben wir den neuen Standort der Skulptur näher an die Bahnhofstraße herangerückt, in der Hoffnung, dass sie dort besser im Blickfeld der Öffentlichkeit ist und somit auch sicherer“, sagte die Rathausmitarbeiterin Doreen Wolf. Für die Zukunft hofft die Rathaussprecherin, dass die Bevölkerung wachsam ist und künftig Randale im öffentlichen Raum nicht nur beobachtet, sondern auch im Rathaus meldet.

Von André Reichel

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