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Ostprignitz-Ruppin Randow: Würdevolles Totengedenken
Lokales Ostprignitz-Ruppin Randow: Würdevolles Totengedenken
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00:34 17.07.2015
Ramona Parchen (l.) und Carola Bruhns pflegen die Anlage des Kriegerdenkmals in Randow. Quelle: Christamaria Ruch
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Groß Haßlow

Das Thema Kriegerdenkmale spielte bei der Ortsbeiratssitzung in Groß Haßlow am Donnerstagabend eine Rolle. Denn das Mahnmal in Randow für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges ist mittlerweile saniert. Dies teilte Ortsvorsteher Wolfgang Ramin mit. Dabei erinnerte er an die Ortsbegehung mit dem Wittstocker Bürgermeister Jörg Gehrmann im letzten Herbst. In diesem Zuge regte Gehrmann an, die Anlage wieder auf Vordermann zu bringen. „Das Denkmal war abgesackt, die Steine verunreinigt und die Schrift stark ausgewaschen“, so Wolfgang Ramin. Die Stadt stellte daraufhin das Material für die notwendigen Arbeiten bereit. Nun ist fast alles fertig. „Ich wünsche mir, dass wir noch eine Gedenktafel mit der Aufschrift „Zur Erinnerung an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges“ anbringen können“, so Ramin.

Vor Ort in Randow gehören Carola und Roland Bruhns sowie Ramona Parchen zu den freiwilligen Paten für das Kriegerdenkmal. „Seit zehn Jahren reinigen wir alles und pflegen auch das Umfeld“, sagt Carola Bruhns. „Wir haben hier Sträucher gepflanzt, die Beeteinfassungen gestaltet und gießen auch die Gehölze“, so Parchen. Roland Bruhns mäht regelmäßig den Rasen auf der rondellförmigen Anlage. Für alle ist es sozusagen Ehrensache, sich regelmäßig um das Totengedenken zu kümmern. Bevor die Ehrenamtler die Pflege übernahmen, lag diese Aufgabe noch in der kommunalen Hand.

Von Christamaria Ruch

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