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Raser ins Visier genommen

Einer der Kontrollpunkte war auf der B 103 nahe Kyritz Raser ins Visier genommen

Der erste Temposünder ließ am Donnerstag bei der Geschwindigkeitskontrolle auf der Bundesstraße 103 zwischen Kyritz und Gantikow nicht lange auf sich warten. Ein Fordfahrer überschritt die erlaubten 70 Stundenkilometer deutlich. Die Messung der Polizei ergab 93 km/h. Daraufhin musste er ein Verwarngeld von 30 Euro bezahlen.

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Viele Autofahrer hielten sich ans Tempolimit.

Quelle: Axel Knopf

Kyritz/Gantikow. "Es ist unterschiedlich", berichtete ein Polizist. "Manchmal haben wir in einer Stunde nur ein bis zwei zu schnelle Kraftfahrer, ein anderes Mal sind es dann gleich sechs bis sieben." Beim 24-Stunden-Blitzer-Marathon der Polizei fuhren am Donnerstag nicht nur an diesem Kontrollpunkt die meisten Autofahrer langsam. Am Vormittag, als sich die Beamten erstmals für eine Stunde in der Nähe des Bahnübergangs postiert hatten, hielten sich alle 42 gemessenen Kraftfahrer ans Tempolimit, nachmittags gab es zwei Überschreitungen.

Die Polizei hatte die bundesweiten Radar- und Laserkontrollen angekündigt und auch die Messstellen veröffentlicht. Die Transparenz sollte den Zweck der Aktion unterstreichen. Es gehe nicht darum, die Landeskasse zu füllen, sondern um die Sicherheit aller Bürger, hatte Toralf Reinhardt, Sprecher der Polizeidirektion Nord, bereits im Vorfeld erklärt. Oberstes Ziel sei die Prävention. Zu hohe Geschwindigkeit ist noch immer die häufigste Unfallursache. Im Bereich der Direktion, die für die Kreise Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und Oberhavel zuständig ist, starben im vergangenen Jahr 25 Menschen bei Verkehrsunfällen, 1666 wurden verletzt.

Die B 103 zählt zu den viel befahrenen Straßen in der Kleeblattregion. Auch zahlreiche Lkw sind dort unterwegs. Die Polizei führt an der Straße regelmäßig Tempokontrollen durch. Als weitere Kontrollpunkte während des Blitzer-Marathons wurden in der Kleeblattregion beispielsweise noch die B 5 bei Wusterhausen und das Stadtgebiet von Kyritz genannt.

Im Bereich der Polizeidirektion Nord sind allein Donnerstagvormittag 11.523 Fahrzeuge gemessen worden. 283 Kraffahrer waren zu schnell. Wegen der starken medialen Präsenz des Themas als auch wegen des schlechten Wetters hielten sich zumindest bis mittags die Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten in Grenzen, zog Polizeisprecher Reinhardt eine erste Bilanz.

Von Axel Knopf

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