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Rathaus: Bis Dezember ist alles zu schaffen

Rheinsberg Rathaus: Bis Dezember ist alles zu schaffen

Das neue Rheinsberger Rathaus wird rechtzeitig fertig. Und es wird so teuer wie zuletzt geplant. Das ist das Ergebnis einer Sondersitzung, zu der der Bauausschuss am Dienstag zusammenkam. Der Architekt des Projektes und eine Vertreterin des Sanierungsträgers hatten über das 7,7-Millionen-Euro-Vorhaben informiert.

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Der Umbau der Gebäude an der Seestraße kann rechtzeitig beendet werden, versichert Planer Peter Köster.

Quelle: Juliane Felsch-Grunow

Rheinsberg. Nach der Verunsicherung die Erleichterung: das neue Rheinsberger Rathaus wird voraussichtlich rechtzeitig zum Jahresende fertig. Auch der geplante Kostenrahmen von 7,7 Millionen Euro wird vermutlich nicht überschritten. Danach sieht es nach dem jetzigen Stand der Dinge zumindest aus. „Wir bewegen uns noch im Kostenrahmen“, sagte Gundula Schweizer vom Sanierungsträger DSK am Dienstagabend auf einer Sondersitzung des Bauausschusses.

Bei einem Treffen des Ausschusses vor zwei Wochen waren zahlreiche Fragen offen geblieben. Die Ausschussmitglieder sorgten sich wegen Verzögerungen auf der Baustelle und wegen der Kosten. In einer Sondersitzung wollten sie deshalb Antworten auf ihre noch offenen Fragen bekommen.

Zwar könne niemand Garantien auf ein termingerechtes Ende des Arbeiten geben, sagte Planer Peter Köster. „Schon gar nicht in einem Altbau.“ Gleichwohl geht Köster davon aus, dass das Rathaus im Dezember fertig ist und die Mitarbeiter in den ersten drei Monaten des kommenden Jahres umziehen können.

Ein großzügiger Zeitpuffer

Im vergangenen Sommer hatte es auf der Baustelle eine Verzögerung von drei Monaten gegeben. Das ist teilweise aufgeholt. Derzeit liegen die Innenputzarbeiten um etwa drei Wochen gegenüber dem eigentlichen Zeitplan zurück. Dank eines großzügigen Zeitpuffers ist dieser Verzug nach Kösters Einschätzung aber nicht dramatisch.

Ende kommender Woche sollen die ersten Fenster eingebaut werden. Eigentlich hatte das bereits im vergangenen Jahr geschehen sollen. Doch die Bestellung der Fenster verzögerte sich. Auch die Insolvenz einer Firma erschwerte die Arbeiten. Denn das Rathaus musste den Auftrag – wenn auch beschränkt – neu ausschreiben. „Ich brauche mindestens vier Wochen, um eine neue Firma zu finden“, sagt Köster.

Die letzten Gewerke sollen ausgeschrieben werden

In den nächsten drei Wochen sollen die letzten Gewerke ausgeschrieben werden. Die Aufträge für die Malerarbeiten und die Türen sind bisher nicht vergeben. Handwerker verschiedener Gewerke sind derzeit gleichzeitig im Einsatz.

Die gesamte Steuerung des Riesenprojektes hat der Sanierungsträger DSK übernommen. Das Unternehmen, das auch Neuruppin in seiner städtebaulichen Entwicklung berät, betreut unter anderem die Rechnungslegung und bereitet Aufträge vor. Für Rheinsberg besonders wichtig: die DSK kümmert sich auch um das Abwehren von Nachträgen und korrekte Ausschreibungsverfahren – Nachträge und Fehler bei den Ausschreibungen könnten für Rheinsberg sehr teuer werden. All diese Aufgaben aus eigener Kraft zu übernehmen – „Das hätte die Kapazitäten der Stadt überfordert“, sagte Stadtentwicklungsreferent Thomas Lilienthal.

Nach Angaben von DSK-Mitarbeiterin Schweizer sind derzeit Aufträge in einer Höhe von sechs Millionen Euro erteilt worden. 3,8 Millionen Euro sind davon bereits abgeflossen. Größere Nachträge sind nach ihrer Einschätzung nicht mehr zu erwarten. Schließlich fallen die größten Nachträge beim Rohbau und seinen Unwägbarkeiten an – die Arbeiten am Rohbau sind aber abgeschlossen.

Von Frauke Herweg

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