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Rathaus: Nichts geht mehr

Rheinsberg Rathaus: Nichts geht mehr

Auf der Baustelle für das neue Rheinsberger Rathaus passiert nichts mehr. Seit Wochenanfang sind die Arbeiten komplett zum Erliegen gekommen. Die Anwälte von Stadt und Architekt verhandeln miteinander.

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In der Seestraße soll ein neues Rathaus entstehen. Noch ist unklar, welche Auswirkungen der aktuelle Baustopp hat.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Die Arbeiten am künftigen Rheinsberger Rathaus ruhen seit Montag komplett. Nachdem Architekt Peter Köster Ende Oktober die Betreuung des Baus eingestellt hatte, waren einige Arbeiten zunächst auf Sparflamme weitergelaufen. Inzwischen ist jedoch der letzte Handwerker von dem 7,7-Millionen -Euro-Projekt abgezogen. Ob sich der Einzug in das Rathaus wegen des aktuellen Baustopps weiter verzögert, sei nicht absehbar, sagte Bürgermeister Jan-Pieter Rau.

Stadt und Architekt kommunizieren derzeit über ihre Anwälte. „Noch ist ein Ende nicht abzusehen“, sagte Rau. „Wir sind in der rechtlichen Klärung.“ Neben der Frage, wer Schuld an den Problemen mit dem Bauwerk trägt, soll auch die Haftungsfrage geklärt werden.

Streitpunkt: Honorarzahlungen

Köster hatte das Niederlegen seiner Arbeit unter anderem mit ausbleibenden Honorarzahlungen begründet. Später hatte er kritisiert, dass die Stadt die Baustelle nicht ausreichend gesichert habe. Das hatte die Stadt jedoch dementiert. Auch die Arbeiten an den Folgen des Deckenabsturzes im Juli ruhen derzeit. Grund: Die Arbeiten sind nur bei konstanten Temperaturen über 5 Grad sinnvoll.

Von Frauke Herweg

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