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Rathaus-Sanierung soll 2017 beginnen

Wusterhausen Rathaus-Sanierung soll 2017 beginnen

Wenn die Legislaturperiode 2018 endet, soll die Sanierung des Wusterhausener Rathauses möglichst abgeschlossen sein. Dass das möglich ist, demonstrierte Architekt Wolfhardt Focke in seiner Entwurfsplanung den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses. Die Ausschussmitglieder folgten den Plänen und empfehlen die baldige Sanierung.

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Wolfhardt Focke erläutert die Baupläne.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Wusterhausen. Wenn 2018 die erste Amtszeit von Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank endet und er sich möglicherweise auf eine weitere vorbereitet, soll die Sanierung des Rathauses abgeschlossen sein. Das würde einen Baubeginn im Jahr 2017 erfordern.

Theoretisch sei das möglich, schätzte am Dienstag im Haupt- und Finanzausschuss Wolfhardt Focke ein. Focke, leitender Architekt des Büros Focke-Architekten in Potsdam, stellte den Ausschussmitgliedern die Entwurfsplanung vor. Das Mitte des 19. Jahrhunderts errichtete Gebäude im historischen Stadtkern ist ein Einzeldenkmal und gilt als bauliches Objekt von besonderer städtebaulicher Bedeutung. Die aktuellen Pläne – abgestimmt mit der Denkmalschutzbehörde – bilden im wesentlichen die Vorgabe für den Bauablauf, der nach anderthalb Jahren abgeschlossen sein könnte. Die endgültige Fertigstellung der Pläne können allerdings weitere restauratorische Untersuchungen beeinflussen, die die Denkmalschützer fordern. Während der Bauphase soll der gesamte Verwaltungsapparat des Rathauses in der alten Schule, die gegenwärtig Teile vom Museumsdepot beherbergt, dienstfähig bleiben. Das Rathaus wird nach Abschluss der Arbeiten zum einen dem historischen Vorbild angeglichen sein, sich zum anderen absolut behindertengerecht präsentieren – inklusive Personenaufzug. Die Sanierung darf 2,79 Millionen Euro kosten, nicht enthalten sind Mittel für Erneuerungen von Mobiliar und Ausstattung der Räume. „Dies werden wir zur Haushaltsplanung 2017 konkretisieren“, heißt es in einer Mitteilung von Kämmerer Tobias Kaminski.

80 Prozent der Sanierungskosten fließen als Fördermittel vom Bund und dem Land Brandenburg. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 558 000 Euro. Der Haupt- und Finanzausschuss empfahl der Gemeindevertretung, am 12. Juli mit ihrem Beschluss den Weg für die Sanierung frei zu machen.

Von Wolfgang Hörmann

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