Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Rathaus mit Markteigentümer in Kontakt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rathaus mit Markteigentümer in Kontakt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 09.08.2016
Bestehen sonnige Aussichten für das Areal des geschlossenen „Supermarktes Kersten“, oder drohen dunkle Wolken? Das fragen sich viele. Quelle: Matthias Anke
Anzeige
Kyritz

Mit dem neuen Eigentümer der Gewerbeimmobilie an der Kyritzer Bach-Straße, die bis vor Kurzem noch den „Supermarkt Kersten“ beherbergte, steht das Rathaus jetzt in Kontakt. Wie Stadtsprecherin Doreen Wolf der MAZ auf Nachfrage sagte, ist seitens der Bauverwaltung das Gespräch gesucht worden. „Es ging unter anderem darum, welche Auflagen an diesem Standort zu beachten sind“, sagte Doreen Wolf. Es seien zudem Adressen ausgetauscht worden. Die Stadt stelle sich schließlich als Vermittler zur Verfügung, etwa für weitere Interessenten, die den Standort wieder mit Leben füllen würden. Denn dies müsse nicht zwangsläufig der neue Eigentümer selbst sein.

In einer Mitteilung hatte die Deutsche Grundstücksauktionen AG im Juni darüber informiert, dass das Kyritzer Gebäude, in dem seit vielen Jahrzehnten erst die Kaufhalle und dann der „Supermarkt Kersten“ untergebracht war, den Besitzer wechselte. Wie zuvor angekündigt, wurde das Objekt bei der Sommerauktion der Deutschen Grundstücksauktionen AG versteigert. Demnach erzielte der „Supermarkt mit Imbissgebäude“ 160 000 Euro – was dem Mindestgebot entsprochen habe.

Unklar ist, welches Nutzungsvorhaben es für den Standort gibt

Der in den vergangenen Wochen leergeräumte Markt wurde 1979 errichtet. Um 1990 kam das Imbissgebäude hinzu. Mieter war zuletzt Edeka. Für Marktbetreiber Klaus Kersten war die über Jahre hinweg dauernde Sanierung der angrenzenden Johann-Sebastian-Bach-Straße neben seinem eigenen Alter jedoch nur ein Grund, sein Kyritzer Geschäft aufzugeben. Wesentlich war ihm vielmehr die rechtliche Unsicherheit hinsichtlich des Objektes, in dem Kersten lediglich Mieter war: Das Haus gehörte der Brandenburgischen Konsumgenossenschaft mit Sitz in Potsdam. Das Unternehmen, dessen Wurzeln bis in die DDR-Zeit und darüber hinaus zurückreichen, befand sich seit Jahren in einem Insolvenzverfahren. Der Sanierungsbedarf stieg unterdessen immer weiter an.

Unklar bleibt vorerst, welche neuen Nutzungsideen es für dieses Areal gibt, ob womöglich der Abriss und ein Neubau bevorstehen. Fest steht indes nur, dass er sich der neue Eigentümer dabei an von der Stadt vorgegebene Spielregeln wird halten müssen. Denn die Stadtverordneten fassten vor über einem halben Jahr einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan. Damit soll abgesichert werden, dass dieses Areal auch zukünftig als ein Standort für die Nahversorgung im Stadtzentrum genutzt wird und sich das Gebäude in die „städtebaulichen Gegebenheiten“ einfügt. „Regulierend Einfluss nehmen“, lautete zudem die Formulierung seinerzeit, ohne dem Investor nicht gleich alles zu verwehren.

„Der neue Eigentümer ist sich dessen bewusst“, sagte derweil Doreen Wolf. Die Stadt hege demnach weiterhin große Hoffnungen, dass der Standort auch zukünftig für eine Nahversorgung der Innenstadtbewohner genutzt wird.

Von Matthias Anke

Seit Mai vergangenen Jahres leitet die 49-jährige Kerstin Schumacher die Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (Gab) Protzen. Sie übernahm den Posten von Erika Lehmann, die seit 1992 Geschäftsführerin war. Ihre Nachfolgerin will in ihrem Sinne weiter machen.

09.08.2016

Das Neuruppiner Rathaus hat sich mit den Ortsvorstehern über die Investitionen für 2017 geeinigt, die mit dem Budget für die Dörfer realisiert werden sollen. Dieses beträgt 150 000 Euro. Allein 123 000 Euro sind für den Neubau der Molchowbrücke geplant. Einige Ortsvorsteher sind darüber sauer. Das Budget für die Dörfer sei nicht für den Bau von Brücken vorgesehen.

08.08.2016

Ist es bis zu einer erneuten Nutzung des früheren Geländes des Friedrich-Loeffler-Institutes nicht mehr lange hin? Denn dort, wo an der Wusterhausener Seestraße seit 2014 Leerstand herrscht, sollen sich vor Kurzem Interessenten umgesehen haben. Was an Ideen bisher durchsickert, klingt nach großen Projekten. Kinder und Jugendliche könnten im Mittelpunkt stehen.

08.08.2016
Anzeige