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Rathaus sucht neue Nutzer

Rheinsberg Rathaus sucht neue Nutzer

Vermutlich Anfang 2018 zieht die Rheinsberger Verwaltung ins neue Rathaus. Jetzt will die Stadt in einem Wettbewerb erkunden, welche Ideen es für die dann leerstehenden Gebäude gibt. Ob die insgesamt drei Verwaltungshäuser verkauft werden oder nicht, das steht noch nicht fest.

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Das Rheinsberger Rathaus wird voraussichtlich Anfang 2018 leer gezogen. Nun muss die Stadt überlegen, was mit den Häusern passiert.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Was passiert mit dem alten Rathausgebäude in der Seestraße und dem Bauamt in der Dr.-Martin-Henning-Straße, wenn die Rheinsberger Verwaltung voraussichtlich Anfang 2018 in ihr neues Gebäude umzieht? Mit dieser Frage haben sich die Stadtverordneten vor Kurzem hinter verschlossenen Türen beschäftigt und beschlossen, einen Wettbewerb für die künftige Nutzung der bald leerstehenden Gebäude zu starten. Vorschläge oder Ideen darf jeder einreichen, der Interesse an einem der Häuser hat und diese aber auch finanzieren kann, berichtet Rheinsbergs Vize-Bürgermeister Andreas Neubert. Die einzige Voraussetzung: Die neue Nutzung muss ins Stadtkonzept und ins Sanierungsgebiet passen. „Was garantiert nicht kommen wird, das ist der 37. Lidl“, sagt Stadtentwicklungsreferent Thomas Lilienthal. „Das ist für den letzten 1 -A-Standort in der Rheinsberger Innenstadt nicht angesagt.“

Interessenten für die Verwaltungsgebäude gibt es laut Neubert mehr als genug. Der Wettbewerb, der derzeit von der Verwaltung vorbereitet wird, soll dazu dienen, bei den vielfältigen Ideen für die Nachnutzung Spreu vom Weizen besser trennen zu können. Die Stadtvertreter werden am Ende entscheiden, welchem Projekt sie den Vorzug geben wollen. Wann das passiert, das steht noch nicht fest.

Genauso wenig ist im Moment klar, ob die Stadt die drei Häuser veräußern oder behalten wird. „Die Tendenz geht aber in Richtung Verkauf“, berichtet Andreas Neubert über die Stimmung unter den Stadtvertretern. Unabhängig davon will die Stadt bei einer Weitergabe der Gebäude darauf achten, dass die beim Wettbewerb geäußerten Versprechen auch eingehalten werden. Laut Neubert stehen der Stadt dafür verschiedene Instrumente zur Verfügung wie ein Notarvertrag oder ein Eintrag im Bebauungsplan. Dieser muss vor einer Umnutzung vermutlich noch geändert werden. Denn im Moment ist in den Häusern laut dem 20 Jahre alten Papier lediglich die Verwaltungsarbeit zugelassen. Das im Vorfeld zu korrigieren, wäre laut Lilienthal Unfug. „Man kann so schnell 60 000 Euro in den Wind schießen, wenn man Kultur reinschreibt und am Ende doch etwas anderes da reinkommt.“

Von Celina Aniol

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