Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Razzia in Neuruppin, Kyritz und Wittstock
Lokales Ostprignitz-Ruppin Razzia in Neuruppin, Kyritz und Wittstock
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:32 17.03.2018
Polizeiwagen der Landespolizei parken am Mittwoch in der Wittstocker Poststraße. Quelle: Christian Bark
Anzeige
Wittstock

Seit den frühen Morgenstunden sind im Landkreis Ostprignitz-Ruppin 60 Polizeibeamte im Großeinsatz. Sie führen Wohnungsdurchsuchungen in den Städten Wittstock, Kyritz und Neuruppin durch.

Toralf Reinhardt, Sprecher der Polizeidirektion Nord: „Durchsuchungseinsatz im erheblichen Umfang.“ Quelle: Polizei

„Es handelt sich um einen Durchsuchungseinsatz im erheblichen Umfang“, sagte der Sprecher der Polizeidirektion Nord in Neuruppin, Toralf Reinhardt, auf MAZ-Anfrage. Allein in der Wittstocker Poststraße seien derzeit noch 15 Beamte im Einsatz. Dieser werde sich in den drei Kommunen noch über den ganzen Tag hinziehen.

Aus ermittlungstaktischen Gründen wollte der Polizeisprecher jedoch keine Angaben zum Hintergrund des Einsatzes machen, wie er sagte. „Es ist ein sehr komplexes Ermittlungsverfahren“, erklärte er.

Nach MAZ-Informationen fand die Razzia innerhalb der Ermittlungen gegen in der Region lebende Tschetschenen statt. Die hatten in der Vergangenheit unter anderem in Neustadt, Wusterhausen und Wittstock für Negativschlagzeilen gesorgt. Anwohner wollen sogar Schüsse gehört und eine Festnahme beobachtet haben. Das bestätigte Toralf Reinhardt im MAZ-Gespräch nicht. Dass der Zugriff bei besagten Tschetschenen stattgefunden hat, wollte der Polizeisprecher aber auch nicht dementieren.

Von Christian Bark

Die Rheinsberger Wohnungsgesellschaft bietet Mietern einen umfassenden Service zum alters- und behindertengerechten Umbau an. Keine Selbstverständlichkeit für einen Vermieter, Rewoge-Chef Stephan Greiner-Petter allerdings findet, dies sei eine Standarddienstleistung. Mieter wie Ingrid Gennutt macht er damit sehr glücklich.

17.03.2018

Die Stadt Fehrbellin will ihre seit 1992 geltende Gestaltungssatzung streichen. Das würde mehr Freiheiten für Bauherren bedeuten – es birgt aber auch die Gefahr, dass das Stadtbild sich deutlich verändern könnte.

17.03.2018

Die Rheinsberger Preussenquelle ist jetzt als eines von fünf Betrieben bundesweit mit einem Umweltpreis des Bundesumweltministeriums ausgezeichnet worden. Das Unternehmen freut sich über die Ehrung, die Anstrengungen belohnt, die nicht selbstverständlich sind.

17.03.2018
Anzeige