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Rechnung für Stadt- und Hansefest noch offen

Kyritz Rechnung für Stadt- und Hansefest noch offen

Am Anfang stand die Arbeit. Denn vieles galt es vorzubereiten für das diesjährige Stadt- und Hansefest in Kyritz. Dann folgte das Vergnügen. Es wurde ausgiebig gefeiert, und das trotz des allerschlechtesten Wetters. Und nun warten so einige auf die Rechnung. Bis feststeht, was sich die Stadt die Feierlichkeiten unterm Strich kosten ließ, dauert es aber noch.

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Trotz schlechten Wetters wurde ausgelassen gefeiert.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Schon die Vorbereitung war ein Kraftakt. Und allen voran galt der Dank bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung in Kyritz dafür der Cheforganisatorin Manuela Bismark: Als die im Rathaus für den Kulturbereich verantwortliche Mitarbeiterin hatte sie den Hut auf, das umfangreiche Programm für die 780-Jahr-Feier, die zugleich ein Hansefest war, zusammenzuzurren.

„Ich danke an dieser Stelle als Bürger dieser Stadt der Verwaltung und namentlich besonders Manuela Bismark“, sagte Thomas Settgast (SPD), der sonst als Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung spricht. Auch Peter Bittermann (SPD) schloss sich dem Dank an auch in Richtung der Bürgermeisterin, und ebenso tat das der CDU-Fraktionsvorsitzende Jürgen Freier – der jedoch nachdenklich machende Worte ergänzte: „Das Stadtfest war sehr schön. Ja, es war in der Tat schön.“ Sprechpause. „Aber es hat auch Geld gekostet.“

Gewisse Summen wurden bereits im Haushaltsplan berücksichtigt

Wie viel Geld sich die Stadt diese Feierlichkeiten vom 30. Juni bis 2. Juli kosten ließ, blieb offen. „Ja, klar, hat es Geld gekostet“, entgegnete Bürgermeisterin Nora Görke (parteilos). Wie viel genau, das würden die Abrechnungen noch belegen. Und darüber werde dann auch noch informiert werden.

Bürgermeisterin Görke ist mittlerweile im Urlaub und Kämmerer Michael Köhn dieser Tage ebenso nicht im Rathaus. Bis die exakte Summe feststeht und veröffentlicht wird, dürfte es also noch dauern. Laut Rathaussprecherin Doreen Wolf werden es die Stadtverordneten dann aber „natürlich erfahren“.

Was bislang indes feststeht, sind die Summen, die im Haushaltsplan für das Fest lange im Voraus geparkt worden waren. Demnach wurde insgesamt mit einem Aufwand von knapp 40 000 Euro gerechnet. Das entsprechende „Produkt“ im Haushalt trägt den Titel „Heimat- und Kulturpflege“. Von diesem bereitgestellten Geld sind allein 25 000 Euro unter der Rubrik „Besondere Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen“ als Posten für die 780-Jahr-Feier aufgeführt. Unter die Rubrik „Werbung, Layout, Souvenirs“ fallen 8700 Euro. Für den Empfang der Städtepartner wurden 7000 Euro angesetzt. Hierbei ist die Rede von „Geschäftsaufwendungen“.

Auf der Ertragsseite wurde mit der Einnahme von Standgebühren kalkuliert: 1500 Euro.

Von Matthias Anke

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