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Regelmäßige Tempokontrollen erwünscht

Liebenthal Regelmäßige Tempokontrollen erwünscht

Der Liebenthaler Ortsbeirat wünscht sich regelmäßige Tempokontrollen im Dorf. Auf der jüngsten Sitzung des Gremiums am Dienstagabend kamen eine ganze Reihe von bislang unbeantworteten Fragen auf den Tisch.

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Für Lkw gilt bereits Tempo 30 in Liebenthal.

Quelle: Björn Wagener

Liebenthal. Der Liebenthaler Ortsbeirat sähe es gern, wenn die Polizei regelmäßig im Ort lasern würde. Das soll die Gemeindeverwaltung Heiligengrabe entsprechend beantragen. Herangetragen wurde dieser Wunsch auf der Sitzung am Dienstagabend an Bauamtsleiterin Andrea Asse. Es war nicht das einzige Anliegen, das den Liebenthalern auf den Nägeln brannte. Vielmehr wurde eine ganze Liste mit Fragen abgearbeitet, die auf der vorangegangenen Sitzung angesprochen, aber zunächst nicht oder nicht abschließend beantwortet werden konnten. Das sollte nun nachgeholt werden.

In Sachen Verkehrssicherheit ging es neben dem Wunsch nach Laser-Einätzen auch um die Beschilderung. Zwar werden Lkw-Fahrer bereits auf Tempo 30 gebremst, dennoch solle – etwa mit einem Zusatzschild – klar erkennbar gemacht werden, dass auch landwirtschaftliche Fahrzeuge eingeschlossen sind. Denn gerade letztere seien in Liebenthal oft zu schnell unterwegs, hieß es.

Belastung durch Ernteverkehr

Der starke Ernteverkehr der vergangenen Wochen habe zudem dafür gesorgt, dass Bankettbereiche an der Straße weiter abgesackt seien. Eine entsprechende Überprüfung durch die Gemeinde habe schon vor einigen Monaten stattgefunden. Ergebnis: kein Handlungsbedarf. Jetzt, da der Ernteverkehr weitgehend abgeschlossen sei, soll geprüft werden, ob sich die Situation verschlechtert habe.

Ob der Glascontainerplatz noch immer oft überfüllt ist, ließ sich am Dienstag nicht genau sagen. Die Sache wolle man daher weiterhin im Auge behalten und gegebenenfalls mit der Abfallwirtschaftsunion (Awu) klären.

Eine feuchte Wand im Dorfgemeinschaftshaus beschäftigt den Ortsbeirat ebenfalls seit längerem. Sie sorgt dafür, dass sich bereits die Tapete löst. Für eine grundhafte Sanierung sei zwar kein Geld da, aber Andrea Asse wies auf einen möglichen Kompromiss hin. So könne womöglich sogenannter Opferputz zum Einsatz kommen. Das ist spezieller poröser Putz, der lösliche Salze aus dem Mauerwerk aufnehmen kann – und wieder entfernt wird, wenn er gesättigt ist. Das löse das Problem zwar nicht grundsätzlich, könnte die sichtbaren Folgen aber beheben. Umsetzbar wäre das jedoch nur im Sommer.

Außerdem wurde auf der Sitzung darauf verwiesen, dass der Regenwasserablauf am Dorf-Ende in Richtung Papenbruch noch einmal gereinigt werden sollte und die Dachrinne an der Dorfscheune dringend repariert werden müsste. Weiterhin unbeantwortet blieb die Frage nach der besseren Versorgung mit schnellem Internet. Bisher schwanke die Qualität innerhalb des Dorfes stark, hieß es.

Tischtennisplatte und Basketballkorb

Doch es wurden nicht nur Probleme besprochen. Voraussichtlich noch in diesem Jahr soll der Spielplatz mit einer Tischtennisplatte und einem Basketballkorb ausgestattet werden, kündigte Andrea Asse an.

Von Björn Wagener

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