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Regenrückhaltebecken in Kyritz geplant

Die Jäglitz soll geschützt werden Regenrückhaltebecken in Kyritz geplant

Die Kyritzer Stadtverordneten haben bei ihrer jüngsten Sitzung das sogenannte Ausbauprogramm für ein Regenrückhaltebecken verabschiedet. Das Bauwerk auf einer derzeitigen Grünfläche dient vor allem dazu, die mit dem Regenwasser angespülten Feststoffe zu sammeln, bevor das Wasser in die Jäglitz weitergeleitet wird.

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Auf der Wiese am östlichen Jäglitzufer soll gebaut werden.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Direkt an der neuen Jäglitzbrücke will die Stadt Kyritz noch in diesem Jahr ein Regenrückhaltebecken errichten lassen. Es gilt als Voraussetzung für den Bau des geplanten Kreisverkehrs an der Europakreuzung. Außerdem werden Leitungen aus der Seestraße, der Berliner Straße und der Wittstocker Straße dort einmünden.

Die Stadtverordneten haben bei ihrer jüngsten Sitzung das sogenannte Ausbauprogramm für das Becken verabschiedet. Das Bauwerk auf der derzeitigen Grünfläche dient demnach vor allem dazu, die mit dem Regenwasser angespülten Feststoffe zu sammeln, bevor das Wasser in die Jäglitz weitergeleitet wird.

Vorgesehen ist ein maximales Fassungsvermögen von rund 1000 Kubikmetern. Dazu wird das Becken in Form eines Teiches eine Länge von 42 und eine Breite von 35 Metern haben. Bis zu 70 Zentimeter hoch, so der Plan, könnte das Wasser nach starkem Regen darin stehen. Auf Dauer werden allerdings nur 30 Zentimeter angepeilt. Bestandteil des Vorhabens sind zudem der Überlauf zur Jäglitz, ein Leichtflüssigkeitsabscheider (beispielsweise für Öl oder Benzin), Schächte für die Rohranschlüsse und eine Zufahrt, um Wartungsarbeiten vornehmen zu können. Als Option wird auch eine Zaunanlage genannt. Bei der Sitzung der Stadtverordneten forderte speziell Jürgen Freier (CDU) ausdrücklich, zumindest straßenseitig solch einen Zaun fest mit einzuplanen. Schließlich bestehe ansonsten die Gefahr, dass Kinder dort ins Wasser fallen könnten.

Der Bau kostet 135 000 Euro

Das Regenrückhaltebecken soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Gemäß einer Schätzung vom Mai belaufen sich die Kosten auf knapp 135 000 Euro. Der Landesbetrieb Straßenwesen, der den Bau des Kreisverkehrs an der Europakreuzung plant, beteiligt sich an der Finanzierung. Trotzdem belastet das Vorhaben den Stadthaushalt. Aus der Verwaltung heißt es aber auch: „Mit dem Neubau des Regenrückhaltebeckens werden zurzeit nicht bestimmbare Einsparungen wirksam.“

Während sich der Bau des Kreisverkehrs an der Kreuzung von Bundesstraße  5 und Bundesstraße 103 derzeit verzögert – Grund sind ungelöste Grundstücksfragen, steht der Termin für die Europakreuzung (B 5/Wittstocker Straße) noch. Nächstes Jahr soll es damit losgehen.

Von Alexander Beckmann

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