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Ostprignitz-Ruppin Reha-Klinik will kräftig investieren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Reha-Klinik will kräftig investieren
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02:16 30.06.2017
Der ärztliche Direktor Manfred Büdenbender (r.) führte die Kreistagsabgeordneten durch die Reha-Klinik Hohenelse. Quelle: Andreas Vogel
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Rheinsberg

Rund 600 000 Euro will die Deutsche Rentenversicherung bis 2018 in der Reha-Klinik Hohenelse bei Rheinsberg investieren. „Wir müssen die Klinik fit bekommen, damit sie trotz des heftigen Kampfes um Reha-Patienten wirtschaftlich tragfähig ist“, sagte Stephan Fasshauer, der Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg, am Montagabend beim Kreis-Bauausschuss. Die Abgeordneten sahen sich erstmals in der von der Rentenversicherung betriebenen Klinik um, die 1904 am Ufer des Rheinsberger Sees entstand und sich in einer parkähnlichen Anlage befindet.

Bis Herbst schnelles Internet für alle Patientenzimmer

Das ist die schönste Reha-Klinik in Deutschland“, lobte Fasshauer. Gleichwohl gibt es Probleme. So wünschen sich Patienten eine flexible Anbindung der Klinik an den öffentlichen Busverkehr, damit sie nach ihren Behandlungen auch mal nach Rheinsberg und wieder zurück kommen. Zudem ist der Handy-Empfang in der Klinik schlecht, und schnelles Internet vor Ort gibt es ebenfalls nicht – noch nicht. Denn bis zum Herbst soll in allen 190 Patientenzimmern von Hohenelse schnelles Internet verfügbar sein, sagte Verwaltungsleiter Steffen Zillmer. „Das Glasfaserkabel liegt schon.“ Offen ist indes, wann es auch einen stabilen Handy-Empfang in der Anlage geben wird. Die Klinik hat zwar mit mehreren großen Telefonanbietern gesprochen. Doch bislang scheiterten alle Lösungen an den Kosten, die die Klinik übernehmen sollte, sagte Zillmer.

Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) hat die Klinik Hohen­else 1991 übernommen. Seitdem können sich dort nicht allein Diabetiker bei einer meist dreiwöchigen Reha erholen, sondern ebenfalls Patienten, die andere Beschwerden haben, beispielsweise im Rücken oder an den Gelenken.

Kuriose Anfahrt über den See

Zwar bietet die Klinik, die gut 100 Mitarbeiter beschäftigt und 1997 auf ihrem Gelände einen Neubau eröffnen konnte, auch ambulante Rehas an. Aber die Nachfrage dazu hält sich in Grenzen. Für Manfred Büdenbender, den ärztlichen Direktor der Reha-Klinik Hohenelse, ist das kaum verwunderlich. Schließlich biete sich eine tägliche Rückfahrt nach den Behandlungen nur an, wenn der Patient höchstens 50 Kilometer entfernt von der Klinik wohne, so Büdenbender.

Die bislang kurioseste Anfahrt eines Patienten hatte die Klinik im vergangenen Jahr: Der Mann reiste mit seinem kleinen Ruderboot über den Rheinsberger See zur Reha an.

Von Andreas Vogel

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