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Ostprignitz-Ruppin Reise in Wittstocks Vergangenheit
Lokales Ostprignitz-Ruppin Reise in Wittstocks Vergangenheit
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10:31 22.02.2018
Das Wittstocker Rathaus auf dem Marktplatz war und ist ein Schmuckstück. Immer dienstags und donnerstags sind Markttage auf dem Platz. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Dass seine Fotoaufnahmen einmal Stadtgeschichte erzählen werden, ahnte Theodor Paul August Donnerhack vor 120 Jahren wahrscheinlich noch nicht, oder doch? Fakt ist, dass der Fotograf um die Jahrhundertwende zu den Pionieren seiner Zunft in Wittstock gehörte. Zahlreiche Aufnahmen der noch zahlreicheren Foto- und Postkartensammlung, die im Archiv der Kreismuseen „Alte Bischofsburg“ bewahrt und erweitert wird, stammen von ihm.

„Er erzählt Bildgeschichten und ist ein wichtiger Fotograf für Wittstock“, hebt Museumsleiterin Antje Zeiger die Rolle Donnerhacks für die Stadtgeschichte hervor. Denn anhand der Fotografien ließen sich bauliche landschaftliche Umgestaltungen gut nachvollziehen und weitegehend zeitlich einordnen.

Ob nun Donnerhack oder einer seiner Kollegen – denn Fotoaufnahmen waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts der mediale Zug, auf den viele aufspringen wollten – durch ihre Arbeit ist heute eine Zeitreise in das Wittstock längst vergangener Tage möglich. Neben wichtigen Bauwerken wie dem 1885 errichteten Bahnhofsgebäude finden sich im Museumsfundus auch alltägliche Straßenszenen, wie der Schafhirte, der seine Tiere um 1900 über die Kettenstraße treibt.

Einige Motive sind in der Form heute so nicht mehr zu erleben. Entweder wurden sie umgestaltet wie das Krankenhaus oder sind ganz verschwunden wie das Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz.

Von Christian Bark

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