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Ostprignitz-Ruppin Reisebus auf A 24 bei Wittstock verunglückt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Reisebus auf A 24 bei Wittstock verunglückt
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08:52 18.09.2017
Der Bus musste abgestützt werden, damit er nicht auf die Seite fiel. Quelle: dpa
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Wittstock

Wegen des Unfalls eines Reisebusses mit zwei Autos auf der A 24 in Brandenburg musste die Autobahn über mehrere Stunden hinweg gesperrt werden. Zwei Insassen eines Pkws seien schwer verletzt worden, einige der 64 Passagiere des Busses hätten einen Schock erlitten, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend. Es bestehe der Verdacht, dass der Fahrer nicht fahrtüchtig gewesen sei und unter Medikamenteneinfluss gestanden habe. Die Entnahme einer Blutprobe sei angeordnet, sein Führerschein sichergestellt. Der Bus war auf dem Weg von Berlin nach Hamburg. Auf der viel befahrenen Autobahn entstand über mehr als vier Stunden ein Stau von mindestens 20 Kilometern, sagte am Montag eine Polizeisprecherin. Die Sperrung der Autobahn wurde am Abend aufgehoben. Nun suchen Ermittler nach der Unfallursache.

Auto 500 Meter vor sich her geschoben

Der Bus rammte zwischen Herzsprung und Dreieck Wittstock-Dosse (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) zunächst ein Fahrzeug beim Überholen und schob dann ein weiteres zunächst rund 500 Meter vor sich her, wie der Sprecher sagte. Dann habe der Bus kurz angehalten und sei weitere 150 Meter weit gefahren. Dann geriet der Bus nach rechts über den Fahrbahnrand hinaus und musste in Schräglage abgestützt werden, um nicht umzustürzen. Der 52 Jahre alte Fahrer des Autos wurde leicht verletzt, seine Beifahrerin (53) schwer. Auch der Busfahrer (52) verletzte sich leicht.

In der Nacht zum Montag konnte der Bus gegen 02.30 Uhr geborgen werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf rund 60 000 Euro.

Flixbus wollte über Hamburg nach Kiel

Wie ein Polizeisprecher weiter mitteilte, handelt es sich um einen Flixbus, der aus Berlin über Hamburg nach Kiel fahren wollte. Ein Ersatzbus sei eingesetzt worden, um die Fahrgäste aufzunehmen. Einige Businsassen mussten versorgt werden, weil sie nicht an ihre Medikamente kamen, die sich noch im Bus befanden. Während der Wartezeit auf den Ersatzbus seien die Passagiere vom Katastrophenschutz mit Decken und Verpflegung versorgt worden, sagte der Sprecher.

Auch im Münsterland war am Sonntag ein Reisebus verunglückt, ein Mensch starb.

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Von Jutta Steinhoff

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