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Reitsport: Neuer Springplatz entstanden

Dossow Reitsport: Neuer Springplatz entstanden

1600 Quadratmeter ist er groß, der neue Springplatz hinter der Reithalle in Dossow. Der Verein Reiterhof Dossow bietet damit seinen Schülern noch bessere Möglichkeiten, sich auf Turniere vorzubereiten.

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Einige der Reiterinnen mit Trainerin Barbara Gamon (Mitte) auf dem neuen Springplatz. Im Hintergrund: die Reithalle.

Quelle: Björn Wagener

Dossow. In Dossow ist ein neuer Springplatz für den Pferdesport entstanden. Auf 1600 Quadratmetern kann dort nun unter freiem Himmel geübt werden, wie Ross und Reiter die Hindernisse möglichst elegant überwinden. Der Vorteil liegt auf der Hand: „Es werden ja viele Turniere geritten. Auf dem Platz ist es möglich, die Turnieratmosphäre zu simulieren und sich dadurch besser darauf einzustellen“, sagt Trainerin Barbara Gamon vom Verein Reiterhof Dossow. Der Platz ist ausgestattet mit einem speziellen Sand, der eine Hohe Trittsicherheit und Scherfestigkeit gewährleiste. Er befindet sich direkt hinter der Reithalle, die 800 Quadratmeter Fläche bietet und 2012 gebaut wurde. Beide Anlagen zusammen verbessern die Möglichkeiten spürbar. Die Halle biete bereits gute Bedingungen, aber es sei eben doch etwas anderes, draußen auf dem Springplatz unterwegs zu sein. Ob dort, in der Halle, im Gelände oder auf dem Dressurplatz: Barbara Gamon hat „ihre“ Reiter ständig im Blick und lenkt und leitet sie mit praktischen Anweisungen.

Rund 60 bis 70 Schüler kämen jede Woche auf die Anlage, um das Reiten und den richtigen Umgang mit dem Pferd zu erlernen – in den Ferien sogar noch mehr, berichtet die Trainerin. Sie seien zwischen vier und 60 Jahre alt und hätten ganz unterschiedliche Ziele.

Auf die Ziele jedes Reiters einstellen

Mancher will Turniere gewinnen, ein anderer vielleicht lediglich ab und an einmal ausreiten. Was auch immer im Mittelpunkt steht: Barbara Gamon kann sich auf jede Situation einstellen. Denn sie verfügt als Trainerin über die B-Qualifikation im Leistungssport und ist Pferdewirtin im Bereich Zucht und Haltung. Wer sich von ihr in das Einmaleins der Pferdewelt einweisen lassen möchte, kann entweder sein eigenes oder eines der sogenannten Schulpferde reiten, die es auf dem Hof gibt – Ponys, Haflinger und Warmblüter. „Uns ist es wichtig, das Miteinander rund um das Hobby Pferd zu fördern“, sagt Barbara Gamon. Eine Mitgliedschaft sei zwar nicht zwingend nötig, biete aber Vorteile.

Verein bietet viele Unternehmungen

Denn die gemeinsamen Veranstaltungen würden zum Teil vom Verein finanziell gestützt. Zurzeit gehörten ihm mehr als 50 Mitglieder an, überwiegend Jugendliche. Im Jahresplan gebe es jeweils eine Reihe von Höhepunkten – einen Faschingsumzug im Februar, einen Trainingstag mit Altmeister Udo Hildebrandt, den traditionellen Osterausritt, das Hausturnier im April/Mai, den Ritt zum See im Juni/Juli, den Tag der offenen Tür im September, die Prüfung für den Basispass und den Deutschen Reitpass, den traditionellen Hubertusausritt mit Gottesdienst im November und die Weihnachtsfeier am ersten Adventssamstag. Der nächste Ritt zum See finde zum Beispiel am 1. Juli statt. Außerdem würden Kontakte zu anderen Reitvereinen gepflegt – etwa denen in Liebenthal oder Freyenstein.

Der Reiterhof ist mit seinen Möglichkeiten vor allem bei Mädchen beliebt. „Beim Longen-Unterricht für Einsteiger gibt es sogar eine Warteliste“, sagt die Trainerin. Daher wäre es nicht ausgeschlossen, dass der Springplatz auf lange Sicht sogar noch erweitert wird.

Von Björn Wagener

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