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Ostprignitz-Ruppin Rekord-Einsatzjahr für die Feuerwehr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rekord-Einsatzjahr für die Feuerwehr
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19:58 21.02.2018
Mitglieder der Lindower Feuerweh – hier bei einer technischen Vorführung. Quelle: Peter Geisler
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Lindow

Zu viele Einsätze, zu wenig Platz für die Technik, aber noch genug Aktive: Amtsbrandmeister Ulrich Kausel brachte den Lindower Stadtverordneten am Donnerstag aktuelle Zahlen mit, um die Situation der Feuerwehr in der Stadt zu verdeutlichen.

Die 40 Brandschützer der Stadtwache hatten im Jahr 2017 einen sprunghaften Anstieg der Einsätze zu verzeichnen. Waren es 2016 insgesamt noch 60, so stieg die Zahl im vergangenen Jahr auf 136. Gemeinsam mit den Wehren aus dem Amtsbereich waren es sogar 147. Für die höhere Belastung sorgte nicht nur Sturm „Xavier“ im Oktober, sondern auch die beiden mutmaßlichen Brandstifter, die ebenfalls im Herbst ihr Unwesen trieben und jetzt angeklagt werden (die MAZ berichtete). „Rechnet man pro Woche mit einem Einsatz, haben wir 2017 die Einsätze für dieses Jahr schon mitgefahren“, sagte Ulrich Kausel. Für 2018 stehen auch schon acht Einsätze im Protokoll.

Für die Fahrzeuge braucht die Wehr mehr Platz

Obwohl es in Lindow – wie bei vielen anderen Wehren im ländlichen Raum – gravierende Unterschiede zwischen Tages- und Nachteinsatzbereitschaft gibt, gelingt es, alle für den Ernstfall notwendigen Fahrzeuge zu besetzen. Schwierig ist es laut Kausel mittlerweile, die Technik auch unterzubringen. Der aktuelle Fahrzeugpark besteht aus der Drehleiter, einem Löschgruppenfahrzeug, dem Führungsfahrzeug, einem Vorausgerätewagen sowie dem Tanklöschfahrzeug – letzterer inzwischen 41 Jahre alt, mit seinem Wassertank an Bord aber gerade wegen der vielen Waldgebiete rund um Lindow wichtig.

Im Mai gab es ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr Herzberg: Amtsbrandmeister Ulrich Kausel (l.) nahm es von Amtsdirektor Danilo Lieske (Mitte) entgegen. Quelle: Reyk Grunow

Für die fünf Fahrzeuge stehen im Gebäude an der Harnackstraße nur vier Stellplätze zur Verfügung. Rainer Hollin (SPD) wollte wissen, ob denn die Wache zu klein konzipiert worden sei. Das verneinte Kausel. Von einem Planungsfehler könne nicht die Rede sein. Vielmehr sei der Fuhrpark im Laufe der Jahre gewachsen. Beispielsweise um den Vorausgerätewagen, der ursprünglich in Keller stand, bis der Standort aufgelöst wurde. Aber gerade dieser Wagen sei sehr wichtig, da er mit einem Führerschein Klasse B gefahren werden kann, dafür also kein Feuerwehrmann mit Lkw-Führerschein notwendig ist. Die Stadtverordneten sagten zu, sich mit dem Platzproblem im Amtsausschuss zu beschäftigen.

26 junge Brandschützer in den Reihen

Im Nachwuchsbereich ist die Feuerwehr noch gut aufgestellt. 26 Jungen und Mädchen zwischen 8 und 16 Jahren sind derzeit aktiv. Weitere Interessierte zu gewinnen, sei schwierig. „Wer nach der sechsten Klasse in Neuruppin, Rheinsberg oder Gransee zur Schule geht, verliert schnell das Interesse“, hat Kausel festgestellt. Wenn jedes Jahr ein bis zwei Jugendliche zu den Erwachsenen wechseln, wäre das schon eine große Hilfe.

Von Stefanie Fedders

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