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Rekordmarke geknackt

Rheinsberg Rekordmarke geknackt

So viele Übernachtungen wie noch nie wurden im vergangenen Jahr in Rheinsberg gezählt. Damit wurde auch der bisherige Rekord aus dem Friedrichjahr 2012 übertroffen – und zwar deutlich. Entsprechend groß war der Jubel am Montag war Rheinsbergs Tourismusmanagerin. Einen Wermutstropfen gab es allerdings auch.

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Das Rheinsberger Schloss ist der wohl beliebteste Anlaufpunkt von Touristen in dem Prinzenstädtchen.

Quelle: Peter Geisler

Rheinsberg. Der Jubel bei Rheinsbergs Tourismusmanagerin Sigune Schmidt-Ulbrich kannte am Montag keine Grenzen: Wurden doch im vergangenen Jahr 563 770 Übernachtungen in Rheinsberg gezählt. Das sind nicht nur fast 8000 mehr als 2015. Es sind vor allem 3300 mehr als im bisherigen Rekordjahr 2012.

Die meisten Übernachtungen nach Potsdam im Land

Schmidt-Ulbrich hat gehofft, dass die Rekordmarke geknackt wird, im November hatte sie schon eine Ahnung, dass es diesmal gelingen könnte. Doch die Bestätigung gab es erst am Montag, als Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) in Potsdam offiziell die Tourismuszahlen für das vergangene Jahr präsentierte. „Brandenburg ist bei Urlaubern beliebt“, sagte Gerber. Das gilt für Rheinsberg in besonderem Maße. Das Prinzenstädtchen weist seit Jahren nach der Landeshauptstadt Potsdam (1,1 Millionen) die meisten Gästeübernachtungen auf. Allerdings hat die Stadt Burg im Spreewald mit knapp 552 500 Übernachtungen enorm aufgeholt. „Mit diesen Ergebnissen können wir zufrieden sein“, sagte der Minister. Auch Rheinsbergs Tourismusmanagerin ist es. „Die Leistungsträger bei uns, die Hotels und Pensionen, haben enorm gut gearbeitet“, betonte Schmidt-Ulbrich.

Als ein besonderes Ereignis ragte dabei im Oktober das Qualifikationsrennen für die sogenannte Swimrun-Weltmeisterschaft heraus. An dem Schwimm-Lauf-Wettbewerb beteiligten sich 360 Läufer aus 20 Ländern. Sie wurden von rund 500 Gästen aus Nah und Fern angefeuert. Das hat bis zu 170 000 Euro in die Kassen der Rheinsberger Gewerbetreibenden gespült. „Das ist Wirtschaftsförderung“, sagte die Tourismusmanagerin.

Auslastung liegt bei knapp 40 Prozent

Zufrieden zeigte sich am Montag ebenfalls Peter Krause, der Chef des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland. Immerhin wurden in dem Reisegebiet 2016 gut 1,5 Millionen Übernachtungen gezählt. Besser waren lediglich der Spreewald (1,8 Millionen) und das Seenland Oder-Spree mit knapp 2,2 Millionen Übernachtungen. Lediglich ein Ziel hat der Tourismusverband Ruppiner Seenland knapp verfehlt: Die angebotenen Gästebetten waren nicht wie erhofft zu 40 Prozent ausgelastet, sondern lediglich zu 39,8 Prozent.

Von Andreas Vogel

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