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Ostprignitz-Ruppin Resort ausgezeichnet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Resort ausgezeichnet
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00:54 12.03.2018
Gratulation von Landrat Ralf Reinhardt (l.) und Sparkassenvorstand Ralf Osterberg für Hoteldirektorin Martina Jeschke und Küchenchef Matthias Kleber Quelle: Andreas Vogel
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Neuruppin

Der Lachs aus Zippelsförde, das Rindfleisch aus Hakenberg, der Apfelsaft aus Linum: Mit dem Konzept, bei seinen Speisen auf regionale Anbieter zu setzen, kommt das Resort Mark Brandenburg nicht nur bei seinen Gästen an. Vielmehr wurde das Resort am Donnerstag bei der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin auch für sein Projekt „Stadt, Land, Küche“ als „Leuchtturm der Tourismuswirtschaft“ ausgezeichnet.

1200 Kilo Möhren pro Jahr

„Der Preis zählt zu den begehrtesten Auszeichnungen der Tourismusbranche“, sagte Ralf Osterburg. Der Vorstand der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin vertritt die regionale Bank beim Ostdeutschen Sparkassenverband, der seit Jahren hinter dieser Auszeichnung steht. Für Matthias Kleber ist es selbstverständlich, beim Essen möglichst regionale Anbieter einzubinden. „Es war sogar Bedingung, beim Resort einzusteigen“, verriet Kleber, der kulinarische Leiter, am Donnerstagabend. Auch Hoteldirektorin Martina Jeschke war schon damals angetan von der Idee. Gleichwohl musste vieles organisiert und auch erst einmal Vertrauen bei den Lieferanten gewonnen werden. Schließlich galt es, verlässliche Partnerschaften einzugehen. „Das kann ein Problem sein, wenn es beispielsweise darum geht, im Jahr 1200 Kilo Möhren für das Hotel zu liefern“, so Jeschke.

Verträge mit 13 regionalen Lieferanten

Vielfach sind die Bedenken ausgeräumt. Das Resort hat inzwischen Verträge mit 13 regionalen Lieferanten, darunter zwei Imkereien, dem Ökohof Kuhhorst, dem Spargelhof Baselitz aus Dreetz und der Bäckerei Vollkern aus Rohrlack. „Unsere Gäste schätzen das, wir haben eine super Auslastung“, so Kleber. Bei „Stadt, Land, Küche“ wird den Gästen sogar nicht nur ein kleiner Kochkurs, sondern auch ein Besuch beim Fischer in Zippelsförde, beim Fleischer in Hakenberg sowie beim Moster in Linum angeboten. Auch Landrat Ralf Reinhardt (SPD) zeigte sich davon angetan. „Es ist eher untypisch in der Gastronomie, langfristige Kooperationen einzugehen und Netzwerke aufzubauen.“

150 Mitarbeiter, 55 000 Gäste

Im Resort Mark Brandenburg, das rund 150 Mitarbeiter und jährlich etwa 55 000 Gäste hat, scheint das selbstverständlich zu sein. „Wir sitzen regelmäßig zusammen und überlegen gemeinsam, welche Produkte wir anbieten können“, sagte Kleber. Auf diese Weise wurde auch die hoteleigene Thermalsalzsalami entwickelt. Denn die zum Resort gehörende Therme produziert pro Woche drei bis fünf Kilo Salz – aus Wasser, das aus einer Tiefe von 1600 Metern stammt und wohl über 100 000 Jahre alt ist. „Unser Salz ist frei von jeglichem Schadstoff“, betonte Hotelchefin Jeschke.

Von Andreas Vogel

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