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Rettungsdienst darf auf Abkürzung hoffen

Neuruppin Rettungsdienst darf auf Abkürzung hoffen

Möglicherweise können Rettungswagen in Neuruppin bad eine Abkürzung nutzen, um schneller zu Notfällen zu kommen. Wegen einer Baustelle vor der Rettungswachen müssen sie zurzeit einen kilometerweiten Umweg fahren. Die Stadt verhandelt mit dem Landkreis über eine Lösung.

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Weil die Bundesstraße vor der Wache gesperrt ist, müssen Rettungswagen bei vielen Einsätze zurzeit weitere Umwege fahren.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Die Stadt Neuruppin und der Landkreis verhandeln über eine Lösung, die es möglich machen könnte, dass Rettungswagen die Baustelle in der gesperrten Neustädter Straße auf kurzem Weg umfahren können. Das teilte Neuruppins Stadtsprecherin Michaela Ott am Donnerstag auf Nachfrage mit.

Dabei geht es um die Frage, ob der Rettungsdienst bei einem Notfall über ein Grundstück der Stadt an der Thomas-Mann-Straße fahren darf. Zurzeit ist das nicht erlaubt. Seit die B 167 in der Neustädter Straße gesperrt ist, müssen die Rettungswagen in vielen Fällen einen Umweg von mehreren Kilometern fahren, um zum Einsatzort zu kommen. Dadurch vergeht viel Zeit.

Neuruppin will mit dem Landkreis einen Vertrag schließen

Dürften die Retter dagegen bei einem Notfall das Grundstück der Stadt benutzen, dann würden sie wesentlich schneller auf die Thomas-Mann-Straße kommen und von dort auf kurzem Weg ins Neuruppiner Neubaugebiet oder zu einem Einsatz in Richtung Autobahn (die MAZ berichtete).

Die Frage ist offenbar nicht ganz so schnell zu klären. Die Fontanestadt will dazu mit dem Landkreis einen Nutzungsvertrag abschließen, ist aus dem Neuruppiner Rathaus zu erfahren. Aber der muss erst einmal ausgehandelt werden.

Ein Termin vor Ort ist am Freitag geplant

Der Landkreis habe kürzlich beantragt, die städtische Fläche an der Thomas-Mann-Straße nutzen zu dürfen, bestätigte Michaela Ott. Am Freitag soll es einen Vor-Ort-Termin geben, bei dem die Details besprochen werden. Mathias Wittmoser, der Leiter des Ordnungsamtes beim Landkreis, zeigte sich schon vorab zuversichtlich, dass sich Stadt und Kreis einig werden.

Das fragliche Grundstück an der Thomas-Mann-Straße ist mit Garagen bebaut. Über einen Hinterausgang könnten Rettungswagen zwischen den Garagen hindurch auf die Thomas-Mann-Straße gelangen. Garagenpächter sind über die Lösung nicht unbedingt glücklich. Auch, weil sie glauben, dass die Rettungswagen die ohnehin schlechten Wege dort zusätzlich kaputt fahren.

Von Reyk Grunow

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