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Rewoge hofft auf Geld aus Internet-Wettbewerb

Rheinsberg Rewoge hofft auf Geld aus Internet-Wettbewerb

Je mehr Klicks, desto mehr Geld – das ist das Prinzip der Fanta-Spielplatz-Initiative. Jedes Jahr unterstützt die Initiative den Ausbau von 100 Spielplätzen in Deutschland. Auch der Spielplatz an der Menzer Straße in Rheinsberg könnte dabei sein – wenn ab Montag viele Menschen für ihn klicken.

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Kuck mal! Mit dem Geld aus dem Fanta-Spielplatz-Initiative wird der Ausbau von 100 Spielplätzen gefördert – vielleicht auch in Rheinsberg.

Quelle: Peter Geisler

Rheinsberg. Plakate, Flyer, Facebook-Gruppen: Stephan Greiner-Petter, Geschäftsführer der Rheinsberger Wohnungsgesellschaft (Rewoge), will kräftig werben. Ab Montag können Eltern, Großeltern und alle, die sich mobilisieren lassen, bei der Fanta-Spielplatz-Initiative für den Spielplatz auf der Zickenwiese klicken. Jedes Jahr unterstützt die Initiative den Ausbau von 100 Spielplätzen in ganz Deutschland. Je öfter ein Spielplatz angewählt wird, desto höher könnte die finanzielle Hilfe durch den Brausehersteller und das Deutsche Kinderhilfswerk ausfallen. „Der Spielplatz mit den meisten Klicks erhält die meiste Unterstützung“, sagt Greiner-Petter.

Im Frühjahr hatte er sich mit dem Projekt bei der Initiative beworben. Am Montag bekam er die Zusage, dass der öffentliche Rewoge-Spielplatz auf der Zickenwiese an dem diesjährigen Wettbewerb teilnehmen darf. Bis zu 20 000 Euro könnte der Rheinsberger Spielplatz in dem bundesweiten Wettbewerb bekommen. Mehrere tausend Euro sind selbst für die schlechter Platzierten möglich. „Ich habe mich wahnsinnig über die Mail gefreut“, sagt Greiner-Petter.

Noch ist das Angebot auf der Zickenwiese mager

Zurzeit ist die Zickenwiese nur mit einem Sandkasten und einer Wippe bestückt. Die Rewoge möchte das Angebot auf der an die Menzer Straße angrenzende Wiese deutlich erweitern. Mehrere Spielgeräte – darunter eine Schaukel, eine Balancieranlage und ein Reck – sind geplant. Die Rewoge müsste für den künftigen Spielplatz 45 000 Euro ausgeben – sollten viele Menschen bis zum 7. August Rheinsberg anklicken und sollte das Projekt eine Unterstützung bekommen, natürlich weniger.

Greiner-Petter möchte mit den Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen. Wie schnell die Rewoge ihre Umbaupläne umsetzen kann, hängt von der finanziellen Hilfe ab. „Mit etwas Hilfe sind wir natürlich zügiger“, sagt Greiner-Petter.

Die Rewoge hat einen Sanierungsplan für ihre Spielplätze erstellt

Die Rewoge hatte ihre 13 Spielplätze in Rheinsberg im vergangenen Jahr genau untersucht und sich selbst einen Sanierungsplan verordnet. Einige Spielplätze wie etwa der an der Joliot-Curie-Straße sollen abgebaut, andere deutlich aufgewertet werden. So sollen etwa die Spielflächen in den Hofanlagen entlang der Toftlundstraße nach und nach aufgehübscht werden. Die erste dieser Spielflächen wird bereits in der nächsten Woche fertig sein und ein Spielschiff bekommen. Später soll auf einer anderen Fläche ein kleiner Wasser-Spielplatz gebaut werden. Bis zu 10 000 Euro jährlich will die Rewoge für ihre Spielflächen ausgeben.

Die Fanta-Spielplatz-Initiative hatte 2014 den Ausbau des Wustrauer Spielplatzes mit 10 000 Euro unterstützt. Ob der Spielplatz auf der Zickenwiese eine finanzielle Hilfe bekommen kann, wird die Initiative am 8. August bekannt geben. Bis dahin müssen die Rheinsberger und ihrer Unterstützer möglichst viel klicken. Ein Klick am Tag ist erlaubt – unter http://spielplatzinitiative.fanta.de oder http://facebook.de/fantaspielspass.

Von Frauke Herweg

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