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Rheinsberg: Feuerwehr muss öfter ausrücken

Mehr Einsätze wegen Sturmschäden Rheinsberg: Feuerwehr muss öfter ausrücken

Die Rheinsberger Feuerwehrleute mussten in diesem Jahr bereits zu 157 Einsätzen ausrücken, das sind zwei mehr als im gesamten Jahr 2014. Vor allem zum Beseitigen von Sturmschäden wurden die Brandschützer zur Hilfe gerufen. Doch hatten sie auch schon 30 Brände zu löschen. Im März hielten sie zudem Wache, als bei Arbeiten eine Flak gefunden wurde.

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Stadtbrandmeister Fred Kuball (r.) und Bürgermeister Jan-Pieter Rau ehrten die langjährigen Feuerwehrleute.

Quelle: Vogel

Rheinsberg. Die Feuerwehrleute aus Rheinsberg und den umliegenden Einheiten mussten in diesem Jahr bereits zu 157 Einsätzen ausrücken, das sind zwei Einsätze mehr als 2014. Besonders die orkanartigen Windböen, die am 15. August über Rheinsberg zogen, machten den Brandschützern zu schaffen. „Wir hatten insgesamt 82 Einsätze wegen Sturmschäden“, sagte Rheinsbergs Stadtbrandmeister Fred Kuball am Freitagabend im Feuerwehrgerätehaus. Dort wurden 36 Kameraden geehrt, die seit Jahrzehnten im Einsatz sind, wenn es brennt oder mal wieder ein Baum von einer Straße zu räumen ist.

Die Geehrten Feuerwehrleute

10 Jahre bei der Rheinsberger Feuerwehr sind dabei: Christoph Behrendt (Einheit Flecken Zechlin), Liane Rieck, Ilona Schuster, Martin Aurich, André Schiewer (alle Heinrichsdorf), Jacqueline Tetzel, Steve Köppen, Frank Kroll (alle Rheinsberg), Enrico Molan (Zechlinerhütte) und Bert Müller (Zerlang).

Seit 20 Jahren im Einsatz sind: Andreas Schult (Braunsberg), Dominik Drath (Dierberg), Alexander Rückert, André Winkel (beide Dorf Zechlin), Martina Danneil, Andreas Burow, Klaus Teske (alle Rheinsberg) und Mario Schlede (Wallitz).

30 Jahre bei der Feuerwehr sind Jürgen Berndt (Basdorf), Renate Michaluk, Rosemarie Skampski (beide Rheinsberg), Elke Hörster, Gero Schulz (beide Flecken Zechlin) und Bernd Wichura (Rheinsberg).

40 Jahre im Einsatz sind Fred Drath (Dierberg) und Fred Kuball (Rheinsberg).


50 Jahre bei der Feuerwehr sind Wilfried Werner (Basdorf), Rüdiger Hoffer (Braunsberg), Detlef Grüneberg (Dierberg), Lothar Stein (Dorf Zechlin), Anneliese Volkman, Ulrich Schultz (beide Flecken Zechlin), Christa Verch (Luhme), Werner Villain (Schwanow) und Günter Hoffmann (Zechlinerhütte).

Gerd Lau aus Luhme ist bereits seit 60 Jahren bei der Feuerwehr.

In diesem Jahr gab es einen ungewöhnlichen Einsatz: Im März hielten Feuerwehrleute Wache, als bei Straßenarbeiten in Rheinsberg eine Flak aus dem II. Weltkrieg gefunden wurde (die MAZ berichtete). Die Zahl der aktiven Feuerwehrleute in Rheinsberg und seinen Ortsteilen hat sich binnen eines Jahres um 15 auf 236 verringert. Zwar gibt es 88 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. Doch längst nicht alle melden sich nach der Lehre oder dem Studium wieder bei der Feuerwehr. „Dabei haben sie bei uns eine Ausbildung genossen, die überall anerkannt wird“, bedauerte Kuball.

Von Andreas Vogel

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