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Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg: Spaß beim Hafenfest
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg: Spaß beim Hafenfest
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00:17 25.05.2016
Legten sich ins Zeug: Einen Durchlauf des Tauziehens konnten die Havelwikinger für sich entscheiden. Quelle: Frauke Herweg
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Rheinsberg

Die Ketziner Havelwikinger haben es wieder geschafft: Beim Kutterrudern des Rheinsberger Hafenfestes konnte die Mannschaft ihren Vorjahrestitel verteidigen. In nur sechs Minuten und 20 Sekunden meisterte das Team die insgesamt 400 Meter lange Strecke auf dem Grienericksee. Die Männer-Mannschaft des Rheinsberger Marineclubs schaffte es auf einen respektablen dritten Platz. „Für eine so kurze Trainingszeit richtig gut“, sagt Vereinschef Günter Steffens. Eigentlich sogar „sehr, sehr gut“ – schließlich sind die Ketziner Freizeitruderer deutlich jünger als das Rheinsberger Team. „Wir gleichen aus mit guter Technik“, sagt Steffens mit einem Augenzwinkern.

Zwölf Mannschaften waren am Morgen zum Kutterrennen angetreten – aus Bremen, Kiel, Rostock oder Wismar. Anders als die schlanken Ruderrennboote sind die Kutter enorm schwer. 1200 Kilo kann ein Kutter wiegen. Nur wenn die zehn Ruderer, so Steffens, „sehr, sehr synchron“ sind, kann der schwere Holzkutter überhaupt Fahrt aufnehmen. Längst ist das Kutterrennen einer der Höhepunkte des Hafenfestes. Zur inzwischen zehnten Auflage des Rennens legte der Marineclub für die teilnehmenden Mannschaften verschiedene Spiele auf. Nach dem Rennen traten die Teams im Tauziehen oder im Zielwerfen gegen einander an.

Mehrere Hundert Besucher kamen zur 20. Auflage des Festes

Mehrere hundert Besucher waren am Sonnabend zum inzwischen 20. Rheinsberger Hafenfest gekommen. „Es ist ein einziges Kommen und Gehen“, sagte Robert Franck, Vorsitzender des veranstaltenden Heimatvereins. Zur Jubiläumsauflage des Festes hatte sein Team unter anderen den Kyritzer Shanty Chor „De Goode Wind und den Rheinsberger Männergesangsverein „Vorwärts“ auf die Bühne geholt. Wer wollte, konnte beim zeitgleich stattfindenden Kanutag ein barrierefreies Kanu ausprobieren.

Kein Platz mehr frei: Die Bühne des Hafenfestes lockte zahlreiche Gäste. Quelle: Frauke Herweg

Erstmals mit dabei: Modellbauer aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Etwa 20 von ihnen treffen sich in einer Interessengemeinschaft, um sich über Schiffe aus dem Zweiten Weltkrieg auszutauschen. „Nicht die Kriegsmaschinen interessieren, sondern die Technik“, sagt der Rheinsberger Lutz Heinemann. Vier Jahre hat er bereits an einem Modell der „Bismarck“ gebaut. Die Technik in der „Bismarck“ sei hochkomplex, sagt er. „Die Aida ist dagegen eine Schrankwand.“

Wie er auf das Langzeitprojekt „Bismarck“ gekommen ist? „Über ein Kneipengespräch“, sagt Heinemann. Gemeinsam mit anderen überlegte Heinemann, an welchen technischen Spielereien sie als Nächstes tüfteln wollen. Die Kanonenrohre der „Bismarck“ waren eine der Herausforderungen, die Heinemann damals in den Sinn kamen. Inzwischen denkt er über den Rest der Flotte nach. Maßstabsgetreu natürlich.

Von Frauke Herweg

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