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Rheinsberg: Versicherung will Ermittlern helfen

Untreue-Verdacht in Reha-Klinik Rheinsberg: Versicherung will Ermittlern helfen

Die Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg will den Ermittlern der Staatsanwaltschaft Neuruppin helfen, dem Untreue-Verdacht gegen einen 56-jährigen Mitarbeiter der Reha-Klinik Hohenelse bei Rheinsberg auf den Grund zu gehen. „Wir haben ein großes Interesse an der Aufklärung der Vorwürfe“, sagte am Mittwoch eine Sprecherin der Rentenversicherung.

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Idyllisch zwischen Wald und See gelegen: die Reha-Klinik Hohenelse bei Rheinsberg.

Quelle: Peter Geisler

Rheinsberg. Die Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg will die Staatsanwaltschaft Neuruppin beim Aufklären der Untreue-Vorwürfe gegen einen Mitarbeiter der von ihr betriebenen Reha-Klinik Hohenelse bei Rheinsberg unterstützen. „Wir haben auch ein hohes Interesse an der Aufklärung der Vorwürfe“, betonte Kathrin Ilschner vom Geschäftsleitungsstab der Versicherung in Berlin am Mittwoch.

Die Anklagebehörde ermittelt seit Mitte September gegen einen 56-jährigen Angestellten der Reha-Klinik. Dieser soll Maschinen und anderes Material für sein privates Unternehmen abgezweigt und Rechnungen getürkt haben. Deshalb waren Räume der Reha-Klinik, des dazugehörigen Restaurants sowie auch die Privat- und Geschäftsräume des Verdächtigen untersucht und Geschäftsunterlagen beschlagnahmt worden.

Es gab einen anonymen Tipp

Seit wann die Rentenversicherung von den Ermittlungen Kenntnis hatte, das blieb allerdings auch am Mittwoch offen. Sprecherin Ilschner teilte lediglich mit, dass „sofort sämtliche internen Schritte zur Aufklärung eingeleitet“ worden seien. Zudem versicherte Ilschner, dass „im Zuge des Verfahrens bislang keine Kündigungen ausgesprochen“ wurden. Weitere Nachfragen blieben mit dem Verweis, dass die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen noch nicht abgeschlossen hat, unbeantwortet. In Rheinsberg war die Rede davon, dass die Reha-Klinik dem anonymen Anzeigen-Erstatter ein Aufhebungsvertrag angeboten worden sei.

Oberstaatsanwalt Detlef Hommes geht davon aus, dass sich die Ermittlungen gegen den 56-Jährigen, der aus der Region stammt, hinziehen werden. Demnach braucht die Staatsanwaltschaft wohl noch bis Ende November, um die bei der Durchsuchung beschlagnahmten Unterlagen auszuwerten. Erst danach könne die Anklagebehörde sagen, ob sich die Vorwürfe gegen den Angestellten erhärtet haben oder entkräftet würden, sagte Hommes.

Bei der Reha-Klinik in Hohenelse geht man offenkundig davon aus, dass an den Vorwürfen nichts dran ist: Verwaltungsleiter Dietmar Beling hatte am Dienstag darauf verwiesen, dass die Klinikleitung noch vor Ort sei und arbeite.

Von Andreas Vogel

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