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Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg beharrt auf Wanderbänke
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg beharrt auf Wanderbänke
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00:17 16.05.2016
Die wandernden Bänke auf dem Rheinsberger Triangelplatz. Quelle: Celina Aniol
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Rheinsberg

Der „Dreckhaufen" mitten auf dem Triangelplatz im Herzen der Stadt rege ihn richtig auf, sagte der Rheinsberger Willi Eckert in der Stadtverordnetenversammlung. „Das hat Rheinsberg nicht nötig.“ Um das zu vermeiden, gebe es eine einfache Lösung: Die Stadt sollte die dort stehenden Sitzbänke entfernen, dann würde der Platz nicht so als Treffpunkt einladen – und der Müllhaufen nicht erst entstehen.

Das kommt für Bürgermeister Jan-Pieter Rau nicht infrage. Zwar sieht auch er das Problem, dass sich auf dem Platz immer wieder Unrat häuft und die eigentlich seitlich einzeln stehenden Bänke zu Grüppchen auf dem Rasen zusammengeschoben werden. Doch ganz auf Sitzgelegenheiten an dieser Stelle verzichten will der Verwaltungschef nicht. Zum einen, weil der Triangelplatz auch von Touristen und Rheinsbergern als Ort zum Verschnaufen genutzt wird. Zum anderen will Rau die Jugendlichen, die sich dort öfter treffen, nicht ganz vertreiben. Diese sorgen ab und an zwar für Unruhe. „Wenn man sie aber zur Rede stellt, dann sind sie meistens verständig.“ Der Bauhof trage die Bänke auch regelmäßig dorthin, wo sie hingehören, und schaut auch sonst oft nach dem Rechten auf dem Platz. Auch vom Einbetonieren der Bänke hält Rau wenig: „Dann reißt man uns die Latten raus beim Versuch, die Bänke wieder zu verschieben“.

Viele Beschwerden über die Umtriebe auf dem Triangelplatz gebe es zudem im Moment nicht. „Das war schon schlimmer“, so Rau. „Ich erinnere mich auch daran, dass wir die Bänke schon mal vom evangelischen Friedhof zurücktragen mussten.“

Von Celina Aniol

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