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Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg fordert Straßensanierung vom Kreis
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg fordert Straßensanierung vom Kreis
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16:41 07.08.2017
Die marode Kreisstraße zwischen Zechow und Schwanow soll – wenn überhaupt – erst nach 2021 saniert werden. Quelle: Celina Aniol
Zechow

Schlaglöcher, Unebenheiten und zerfranste, unbefestigte Ränder – so sieht die Kreisstraße zwischen Braunsberg und Schwanow, zwischen Schwanow und Zechow und auch innerhalb dieser drei Rheinsberger Ortsteile aus. Ein zusätzliches Problem: Weil der Abschnitt der durch starkes Flickwerk auffallenden Straße relativ schmal ist, müssen die Autofahrer auf die Seitenstreifen ausweichen. Eine Rüttelpartie ist da sicher.

Seit Jahren mahnen die Anwohner an, dass die marode Piste saniert wird. Auch Martina Dollfuß, der Ortsvorsteherin von Zechow Martina Dollfuß und Kai Herztke, ihrem Amtskollegen aus Schwanow, stößt der schlechte Zustand der Straße seit Jahren auf. „Sie wurde zwar schon geflickt“, sagte Martina Dollfuß bereits 2009. „Aber das hält nur von Frühstück bis Mittag.“ Irgendwann stand die Ausbesserung ziemlich weit vorn auf der Prioritätenliste, rutschte aber immer wieder auf die hinteren Plätze.

Jetzt gibt es wieder Hoffnung – zumindest teilweise. Zwar hat der Landkreis Ostprignitz-Ruppin vor, die Ortsdurchfahrt in Braunsberg im kommenden Jahr und die Dorfstraßen in Schwanow und Zechow sowie die Verbindungsstraße zwischen Schwanow und Braunsberg im Jahr 2019 zu erneuern. „Aber nur bei Erhalt der dafür notwendigen Fördermittel“, schränkt Kreissprecherin Eylin Roß ein. Die Sanierung der Straße in Zechow steht indes auf der Prioritätenliste des Landkreises in der Kategorie „weiterer Ausbaubedarf“. Die Strecken dieses Postens sollen frühestens ab 2021 angepackt werden, so die Sprecherin.

„Das halten wir für nicht richtig“, sagte Frank-Rudi Schwochow in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung von Rheinsberg. Damit meinte er die stiefmütterliche Behandlung der Strecke Zechow–Schwanow, die schließlich den größten Streckenabschnitt zwischen den drei Dörfern bildet. Es ging ihm aber auch um die Abhängigkeit des gesamten Projekts vom Fördergeld.

Bereits im Februar hat Schwochow mit seiner Fraktion BVB/Freie Wähler/FDP einen Antrag gestellt: Die Stadt soll dem Kreis Druck machen, damit dieser eine „verbindliche Absichtserklärung“ zum Ausbau der gesamten Strecke zwischen Braunsberg und Zechow abgibt. Seit dieser Zeit dümpelte der damals durch eine große Mehrheit der Stadtvertreter ohne weitere Erklärung in die Ausschüsse zurückverwiesene Antrag (die MAZ berichtete) in eben jenen Gremien. Jetzt haben die Stadtverordneten aber nichts mehr gegen diese Idee vorgebracht – obwohl sich in den Monaten weder am Wortlauf noch am Inhalt des Antrags etwas verändert hatte. Stattdessen haben sie einstimmig und ohne weitere Diskussionen entschieden, den Kreis auf die Erneuerung des gesamten Straßenabschnitts einschwören zu wollen.

Die Forderung an den Landkreis ist das eine. Andererseits haben sich die Stadtverordneten mit ihren Beschluss zu einer Debatte mit den Bürgern über eine eventuelle Erneuerung von Gehwegen und Zufahrten verpflichtet, deren Kosten die Kommune und die Anlieger tragen müssten.

Von Celina Aniol

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