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Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg macht den Anfang
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg macht den Anfang
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02:16 18.12.2015
Am Dienstag sollten die ersten Arbeiten beginnen. Quelle: Andreas Vogel
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Rheinsberg

Fahrradfahrer in Rheinsberg dürfen aufatmen: Der Radweg in Richtung Zechlinerhütte, der wegen der vielen Dellen und Wurzelaufbrüche im Asphalt als einer der schlechtesten in der Region gilt, soll jetzt doch schneller saniert werden als gedacht – zumindest der erste kleine Abschnitt bis zur Rehaklinik Hohenelse. „Wir verbauen dort jetzt noch 20 000 Euro“, sagte Rheinsbergs amtierender Bauamtsleiter Thomas Lilienthal. Demnach wollten Arbeiter noch am Dienstag damit beginnen, die holprige Asphaltdecke zu flicken.

Eigentlich hatte Rheinsberg gehofft, mit den Arbeiten bereits etwas eher beginnen zu können. Das gelang nicht. Der Grund: „Wir brauchen einen besonderen Asphalt für Radwege, der eigentlich nur im Sommer produziert wird“, sagte Thomas Lilienthal. Rheinsberg hatte Glück und konnte noch einen Restposten jenes Asphalts auftreiben und eine Firma für die Arbeiten kurz vor Weihnachten binden.

Wann die restlichen Abschnitte der bei Rheinsbergern und Touristen gleichermaßen beliebten Piste saniert werden können, ist offen. Die Kreisbehörde kennt zwar den katastrophalen Zustand des Weges und hat ihm laut Vize-Landrat Werner Nüse (SPD) „höchste Priorität“ eingeräumt. Gleichwohl ist im bereits verabschiedeten Haushaltsplan für 2016 dafür kein Geld vorgesehen. Dennoch hat Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau (CDU) Hoffnung. Schließlich gibt es endlich die im Frühjahr angekündigte neue Förderrichtlinie des Landes für Radwege. Rheinsberg hofft auf Geld, damit ein Radweg von Kleinzerlang zur B 122 sowie von Banzendorf über Köpernitz nach Rheinsberg gebaut werden kann. Zudem soll die Piste zwischen Rheinsberg und Dorf Zechlin saniert werden.

Von Andreas Vogel

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