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Rheinsberg nimmt 90 Flüchtlinge auf

Prinzenstadt sucht Wohnungen für Asylbewerber Rheinsberg nimmt 90 Flüchtlinge auf

In Rheinsberg werden Wohnungen für Flüchtlinge knapp. Bis Ende des Jahres werden weitere 90 Asylbewerber in der Stadt erwartet. Probleme sieht Bürgermeister Jan-Pieter Rau nicht. Nur eines schließt er weiterhin aus: Gemeinschaftsunterkünfte. Für nächsten Dienstag ist in Rheinsberg eine Einwohnerversammlung geplant.

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Quelle: dpa

Rheinsberg. Rheinsberg hat nach Einschätzung von Bürgermeister Jan-Pieter Rau genügend Wohnraum für weitere Asylbewerber. Zehn Wohnungen hatte die Stadt dem Landkreis, der für die Unterbringung der Flüchtlinge zuständig ist, bereits angeboten – Wohnraum für 60 Menschen. In der Stadt wird erwartet, dass bis Jahresende insgesamt bis zu 90 Asylbewerber kommen könnten. „Dann werden wir noch mehr Wohnungen finden müssen“, sagt Rau. Das sei allerdings kein Problem: „Wohnungen haben wir ja.“

Vertreter des Kreises und der Polizei beantworten Fragen

Der Landkreis macht keine Angaben dazu, wie viele Asylbewerber tatsächlich kommen werden. Das hänge „maßgeblich von der zugewiesenen Zahl der Asylsuchenden ab“, sagt Kreissprecherin Britta Avantario lediglich. Weitere Informationen über die Unterbringung von Asylbewerbern soll es am Dienstag, 28. Juli, bei einer Einwohnerversammlung geben. Vertreter des Landkreises, des Schulamtes und der Polizei sowie eine Betreuerin der Asylbewerber beantworten Fragen von Rheinsbergern. Wie viele Menschen werden Zuflucht in Rheinsberg suchen? Wann werden sie kommen? Und wie kann ein Zusammenleben glücken? Vertreter der Medien sind – wie bei solchen Inforunden üblich – nicht zugelassen.

Rathauschef favorisiert Unterbringung in Wohnungen

„Wir wollen keine Gemeinschaftsunterkunft“, sagt Rau. Der Bürgermeister bevorzugt stattdessen eine Unterbringung in einzelnen Wohnungen. Zudem möchte die Stadt vor allem Familien aufnehmen. Seit März waren nach Angaben des Landkreises 13 Asylbewerber – drei Familien aus Syrien und Tschetschenien – nach Rheinsberg gezogen.

Gesprächsrunde: Die Einwohnerversammlung zur Unterbringung von Asylbewerbern in Rheinsberg beginnt am Dienstag, 28. Juli, um 19 Uhr in der Rheinsberger Heinrich-Rau-Schule, Schlossstraße 38 bis 40.

Von Frauke Herweg

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