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Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg päppelt seine Feuerwehr auf
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg päppelt seine Feuerwehr auf
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02:15 26.02.2016
Für den Robur boten die Interessenten bei der Internet-Auktion gestern das meiste Geld. Quelle: Stadt Rheinsberg
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Rheinsberg

Bei der Rheinsberger Feuerwehr gibt es einen starken Nachholbedarf, was die Ausstattung und Technik der Brandschützer angeht, sagt Vize-Bürgermeister Andreas Neubert. Deshalb will die Kommune in diesem Jahr deutlich mehr für ihre Feuerwehr­einheiten ausgeben als in den Jahren zuvor. Insgesamt 860 000 Euro sollen dafür 2016 aus der Stadtkasse fließen, wenn die Stadtverordneten damit bei dem anstehenden Haushaltsbeschluss einverstanden sind. Das wären rund 300 000 Euro mehr als noch im Vorjahr.

Stadt gibt 290 000 Euro mehr als noch 2015 für große Projekte aus

Der größere Teil der Summe entfällt dabei auf besondere Projekte und Investitionen. 2015 gab die Stadt dafür lediglich etwa 200 000 Euro aus. Jetzt will sie dafür gleich 490 000 Euro lockermachen. Der wichtigste Posten dabei ist der Kauf eines neuen Tanklöschfahrzeugs, der mit rund 260 000 Euro zu Buche schlägt. Außerdem will die Stadt das Gerätehaus in Linow für 65 000 Euro und das in Flecken Zechlin für 20 000 Euro aufmöbeln lassen. Daneben ist die Anschaffung von mindestens einem, besser aber zwei Mannschaftstransportwagen für je 35 000 Euro geplant.

Rheinsberg will einen Teil der Ausgaben über Auktionen einspielen

Ob die Stadt es schafft, beide Autos zu besorgen, hängt schlicht von den Einnahmen ab – und diese wiederum davon, wie viel Feuerwehrtechnik für wie viel Geld Rheinsberg in diesem Jahr verhökern kann. Die Chancen dafür, dabei genügend Geld für den zweiten Wagen einzunehmen, der im Etat nicht fest eingeplant ist, stehen gar nicht so schlecht. Denn derzeit versteigert die Stadt drei Fahrzeuge über eine Internet-Auktionsplattform. Am heißesten umworben ist dabei das Tragkraftspritzenfahrzeug der Einheit Zerlang, für das es bis Dienstagabend 16 Gebote gab. Den höchsten Preis wollen die Interessenten bislang allerdings für den Klassiker in Rot bezahlen: ein Löschfahrzeug der Robur-Werke, Baujahr 1983. Sie boten für den in Dorf Zechlin ausgemusterten Feuerwehrflitzer 1161 Euro. Aber auch der Marktwert für den dritten im Bunde, den Einsatzleitwagen aus der Kernstadt, ist am Dienstag innerhalb von wenigen Stunden von 670 auf 820 Euro gestiegen. Da die Gebote erfahrungsgemäß zum Ende solcher Versteigerungen kräftig in die Höhe schnellen, rechnet An­dreas Neubert, der auch Kämmerer der Stadt ist, mit guten Gewinnen – und sieht gute Chancen für den zweiten Mannschaftswagen.

Drei Feuerwehrflitzer unter dem Hammer

versteigert die Stadt Rheinsberg derzeit auf der Internet-Plattform www.zoll-auktion.de. Die Auktionen laufen noch bis Montag, 7. März, 9 Uhr. Zum Verkauf stehen:

mit einem Pritschenaufbau und knapp 15 000 Kilometern auf dem Tacho, der über einen Allradantrieb sowie einen Tüv bis Mai dieses Jahres verfügt,

mit einer Erstzulassung von 1988, der als Einsatzleitfahrzeug genutzt wurde, 57 321 Kilometer auf dem Tacho hat und schlecht startet, aber eine Anhängerkupplung hat,

ein VW-Löschfahrzeug von 1981 mit einem Kilometerstand von 36 527, Suchscheinwerfer, Schlauchfächern im Innenraum und Schiebetüren, aber auch Beulen im Heckbereich.

Von Celina Aniol

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