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Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg reißt ab Montag ab
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg reißt ab Montag ab
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08:12 01.10.2015
Ein Flur in dem Plattenbau, der abgerissen werden soll. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Am Montag will die Rheinsberger Wohnungsgesellschaft (Rewoge) damit beginnen, den leerstehenden Plattenbau am Stadion abzureißen. Am Mittwoch trafen sich Landrat Ralf Reinhardt und Bürgermeister Jan-Pieter Rau zu einem persönlichen Gespräch. Seit Wochen verhandeln Landkreis und Stadt nur schriftlich miteinander. Doch auch das direkte Gespräch ändert an der Situation nichts. Rheinsberg lehnt es weiterhin ab, das Gebäude als Notquartier für Flüchtlinge bereitzustellen.

Der Landrat hatte angeboten, der Stadt bei Verhandlungen mit Gläubigern zu helfen, um den Abriss des Blocks doch noch verhindern zu können. Die Stadtverwaltung habe aber keine Unterlagen vorgelegt, mit der sich die Situation beurteilen ließe, hieß es am Mittwoch von Kreissprecherin Britta Avantario. Rau hatte das allerdings auch nie angekündigt.

Dieser Flügel eines Wohnblocks soll abgerissen werden. Quelle: Peter Geisler

Die bündnisgrünen Kreistagsabgeordneten Wolfgang Freese und Anja Wolff sind überzeugt, dass sich viele der leerstehenden Wohnungen mit geringem Aufwand herrichten ließen. Freese und Wolff hatten sich den Plattenbau am Mittwoch selbst angesehen. „Für mich ist die Position von Herrn Rau absolut unverständlich“, fasste es Wolfgang Freese danach zusammen. „Diese Wohnungen wären tausendmal besser als die Unterbringung der Menschen in Massenquartieren, was kommen wird.“ Eine Möglichkeit, den Abriss gegen den Willen der Rheinsberger zu stoppen, hat aber auch der Kreistag nicht.

Unterdessen hat die rechtsextreme NPD für den Tag der Deutschen Einheit am Sonnabend um 11 Uhr erneut eine ausländerfeindliche Kundgebung in Rheinsberg angemeldet.

Von Reyk Grunow

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