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Rheinsberg sucht neuen Bauamtsleiter

Rathaus schreibt Stelle aus Rheinsberg sucht neuen Bauamtsleiter

Seit einem Jahr ist Thomas Lilienthal sowohl Stadtentwicklungsreferent von Rheinsberg als auch der kommissarische Bauamtsleiter. Dass das zu viel für eine Person ist, das hat jetzt auch eine Organisationsuntersuchung im Rathaus ergeben. Diese hat aber auch dazu geführt, dass die Suche nach einem neuen Bauamtsleiter später als geplant beginnen kann.

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Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau (l.) und Thomas Lilienthal, der seit einem Jahr eine Doppelfunktion im Rathaus erfüllt. Nun sucht die Verwaltung nach Verstärkung im Bauamt.

Quelle: Peter Geisler

Rheinsberg. Eigentlich hätte die Verwaltung die Stelle des Bauamtsleiters von Rheinsberg bereits im Januar ausschreiben lassen sollen. Doch die Anzeige, dass die Stadt einen Spezialisten für Brücken, Straßen, Gebäude und Grünflächen sucht, ist erst in dieser Woche rausgegangen. Die Verzögerung habe damit zu tun, dass das Rathaus noch einmal prüfen wollte, ob die Aufgabenbereiche im Rathaus so bleiben sollen, wie sie jetzt sind, erklärt Bürgermeister Jan-Pieter Rau. Und diese Organisationsuntersuchung habe einige Zeit gedauert.

Ihr Ergebnis weicht indes keinen Deut davon ab, was die Verwaltungsspitze schon vorher aus der Praxiserfahrung heraus vermutete: Die Stadt braucht einen Bauamtsleiter und einen Stadtentwicklungsreferenten; nur eine Person kann nicht beide Bereiche abdecken. Zwar hat Thomas Lilienthal nach der Entlassung des bisherigen Bauamtsleiters seit Februar vergangenen Jahres beide Stellen ausgefüllt. „Wir hatten 2015 aber den Sonderfall, dass wir gleich vier Straßen gebaut haben – das kommt nicht jedes Jahr vor“, führt Jan-Pieter Rau aus. Genau deshalb wollte sich der Bürgermeister bei der Entscheidung um die Nachbesetzung im Bauamt nicht allein auf sein Bauchgefühl verlassen, sondern lieber das normale Alltagsgeschäft analysieren.

Bis Ende Februar haben Interessenten nun Zeit, sich auf die Stelle in Rheinsberg zu bewerben. Im März sollen die Stadtverordneten über die Einstellung entscheiden – im besten Fall. Denn Jan-Pieter Rau befürchtet, dass es nicht genügend Kandidaten geben könnte.

Von Celina Aniol

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