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Rheinsberg verteilt Geld an Veranstalter

35 000 Euro fürs Vergnügen Rheinsberg verteilt Geld an Veranstalter

Ganz klein ist das Rheinsberger Budget für Veranstaltungen und Vereine nicht – trotzdem reicht es nicht aus, um alle Begehrlichkeiten zu befriedigen. Immerhin steht jetzt fest, wer welchen Teil vom Kuchen bekommt, der sich aus Kurbeitrag und

2-Euro-Pauschale speist.

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Für das Hafenfest am 21. Mai gibt es 3000 Euro aus dem Kurbeitrag und der 2-Euro-Pauschale.

Quelle: Peter Geisler

Rheinsberg. Es ist immer wieder dasselbe Spiel: Trotz eines anfänglich relativ prall gefüllten Säckels reicht in Rheinsberg das Geld nie für alle Wünsche und Ideen von Veranstaltern und Vereinen. Auch in diesem Jahr konnte der Ortsbeirat in seiner jüngsten Sitzung nicht alle Begehrlichkeiten aus dem knapp 35 000 Euro starken Budget der 2-Euro-Pauschale und des Kurbeitrags befriedigen – zumal schon 7500 Euro für den Weihnachtsmarkt, 2500 Euro für das neue kulinarische Festival „Solanum“ Ende Mai, 2000 Euro für ein Musiktheater-Projekt des Vereins Tanz & Art oder knapp 1900 Euro für die Anschaffung eines Tenorhorns für die Blaskapelle reserviert waren.

So bekamen nun die Gewerbetreibenden für ihre traditionelle Kneipenmeile am 19. November statt der erhofften knapp 5000 Euro lediglich 3500 Euro versprochen. Denn ausgezahlt werden kann das Geld erst, wenn der Haushalt der Kommune beschlossen ist. Auch für das diesjährige Hafenfest gab es statt der beantragten 4000 Euro lediglich 3000 Euro. Die Ausrichter des Töpferabends mussten ebenfalls eine Einbuße einstecken: Sie erhielten vom Ortsbeirat mit 3500 Euro ganze 1500 Euro weniger, als sie haben wollten. Für die Preisverleihung beim Töpfermarkt gab es mit 2000 Euro ebenfalls 1500 Euro weniger als erwartet. Mehr Glück hatten da die Vereine der Prinzenstadt: Sie bekommen die beantragten Summen in voller Höhe ausgezahlt. So sollen der Rheinsberger Ruderverein 800 Euro für eine Beinpresse und der Verein Stadtgeschichte 500 Euro für einen Beamer erhalten.

Von Celina Aniol

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