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Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg will Auffahrten verordnen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg will Auffahrten verordnen
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02:15 24.01.2016
Dier Rhinhöher Weg wurde 2007 ausgebaut. Nun ist die Straße an einigen Stellen wieder kaputt. Quelle: Jürgen Rammelt
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Rheinsberg

Schon einmal mussten die Anwohner des Rheinsberger Rhinhöher Wegs tief in die Tasche greifen, als die Straße vor ihren Häusern saniert wurde. Nun werden manche von ihnen vielleicht erneut zur Kasse gebeten. Die Stadt bereitet derzeit den Vorschlag vor, dass dort nun auch alle Zufahrten zu den Grundstücken gepflastert werden müssen.

Genau auf diese Verpflichtung sei bei der Vereinbarung über den anlieger­finanzierten Ausbau des Wegs vor einigen Jahren verzichtet worden, berichtet der kommissarische Bauamtsleiter Thomas Lilienthal. Viele der etwa 50 Anlieger haben dennoch von der Baufirma auch gleich die Auffahrt auf ihre Fläche machen lassen – einige allerdings auch nicht. Etwa 15 Hauseigentümer haben diese Arbeit entweder selbst erledigt oder gleich ganz darauf verzichtet und einen Sandweg an dieser Stelle belassen.

An unbefestigten Auffahrten bröckelt die Piste

Die Folge laut Thomas Lilienthal: In den Bereichen ohne Pflasterpiste als Zufahrt, auf der Autos auf die Grundstücke fahren, bröckelt die neue Straße schon wieder. „Wenn sie nicht bald schon wieder saniert werden soll, müssen wir jetzt was unternehmen“, sagt der Rathausmitarbeiter.

Er schlägt deshalb vor, dass die Stadt nun alle diejenigen Hausbesitzer zum Neubau einer Auffahrt verpflichtet, die das bisher nicht oder nicht ordnungsgemäß gemacht haben. Eine entsprechende Beschlussvorlage, über die die Stadtverordneten entscheiden sollen, werde derzeit in seinem Fach­bereich erarbeitet. Über dieses Papier sollen die Stadtvertreter ab Februar oder März diskutieren.

Aus der Erfahrung mit dem Rhinhöher Weg werde die Stadt zudem künftig gleich auf den Bau von Auffahrten bestehen, kündigt Thomas Lilienthal an. „Diese Herangehensweise ist auch für die Anlieger, die sich meistens am Ausbau von Straßen beteiligen müssen, am wirtschaftlichsten.“

Von Celina Aniol

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