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Rheinsberg will Telefonzellen behalten

Telekom fordert Abbau Rheinsberg will Telefonzellen behalten

Sie sind Relikte einer längst vergangenen Ära, als es noch kein flächendeckendes Festnetznetz gab und kaum einer ein Handy in der Tasche hatte. Nun will die Telekom die letzten sechs Telefonzellen auf dem Rheinsberger Gebiet abbauen – die Rheinsberger aber wollen diese für Notfälle lieber behalten.

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Die letzte Telefonzelle in der Rheinsberger Kernstadt.

Quelle: Foto: Aniol

Rheinsberg. Was ist, wenn man kein Handy dabei hat oder die Batterie in dem Gerät leer ist, man aber dringend jemanden anrufen oder Hilfe holen muss? Noch gibt es für solche Fälle in einigen Orten Telefonzellen – und das soll zumindest in Rheinsberg auch so bleiben, findet Bürgermeister Jan-Pieter Rau. „Die Versorgung mit öffentlichen Telefonen ist eine Art Grundversorgung.“ Deshalb soll das Telekommunikationsunternehmen diese nach seiner Ansicht auch weiterhin betreiben.

Die Telekom indes würde gern die öffentlichen Fernsprecher in der Kernstadt, in Dorf und Flecken Zechlin, Großzerlang und Kagar abschaffen, weil sie im Handy-Zeitalter unwirtschaftlich erscheinen. Bereits zum zweiten Mal bat das Unternehmen deshalb die Kommune um eine Genehmigung. Doch die Ortsbeiräte haben sich wie schon 2013 dagegen ausgesprochen. Das Hauptargument: In Rheinsberg halten sich sehr viele Touristen auf, die im Fall der Fälle nicht mal schnell zum Telefonieren nach Hause können.

Von Celina Aniol

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