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Rheinsberg will mehr Busse nach Wittstock

Stadt spricht mit ORP Rheinsberg will mehr Busse nach Wittstock

Selten sind sich die Rheinsberger Stadtverordneten einer Meinung. Bei der Forderung nach besserer Busanbindung an Wittstock sind sie es aber. Weil einige Einrichtungen der Dossestadt für die Prinzenstädter wichtig sind, wollen die Stadtvertreter durch Gespräche mit der Nahverkehrsgesellschaft mehr Busse und andere Abfahrtzeiten erreichen.

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Rheinsberg fordert eine bessere Busanbindung nach Wittstock.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Die Rheinsberger Stadtverordneten fordern eine bessere Busverbindung nach Wittstock. Einstimmig schlossen sie sich am Montag dem Antrag der CDU-Fraktion an, die die Verwaltung auffordert, entsprechende Gespräche mit der Nahverkehrsgesellschaft ORP aufzunehmen. Die Idee: Die Abfahrtzeiten sollen an die Bedürfnisse der Prinzenstädter angepasst werden. Zudem soll die Strecke künftig an den Wochenenden bedient werden.

Zum einen geht es darum, mehr Rheinsberger Jugendlichen den Besuch des Wittstocker Gymnasiums zu ermöglichen, wie der CDU-Stadtverordnete Björn Plazikowski aus Flecken Zechlin in der Sitzung erklärte. „Außerdem haben sich in Wittstock in letzten Jahren viele gute Fachärzte angesiedelt und auch die Außenstelle des Jobcenters, die für den Bereich Rheinsberg zuständig ist, befindet sich dort.“ Die Landesgartenschau, die 2019 in der Dossestadt stattfindet und die für viele Touristen aus der Rheinsberger Region ein Ziel sein wird, sei ein weiterer Grund für die Änderung.

Das Anliegen sei im Grunde genommen richtig, merkte Frank-Rudi Schwochow an. Allerdings wäre es in den Augen des Fraktionsvorsitzenden von BVB/Freie Wähler/FDP sinnvoller, wenn man mit der ORP gleich über den gesamten Busverkehr im Rheinsberger Bereich sprechen würde. Denn die Idee habe nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn mit der Schaffung zusätzlicher Fahrten bei anderen Linien der Region weniger Busse eingesetzt werden. „Die Busse und auch die Busfahrer werden schließlich angesichts der finanziellen Lage der ORP nicht mehr“, sagt Schwochow, der im Nahverkehrsveirat des Kreises sitzt.

„Bringt man viel hin, fällt vieles wieder vom Tisch“, entgegnete ihm CDU-Fraktionschef Burkhardt Stranz. Das aktuelle Ansinnen aus Rheinsberg sei zudem bereits mit ORP-Geschäftsführer Ulrich Steffen besprochen und von diesem als aussichtsreich begrüßt worden. Die Fraktion BVB/Freie Wähler/FDP stimmte daraufhin ebenfalls für den CDU-Antrag. Sie schlug aber vor, mit Ulrich Steffen in einer der nächsten Fachausschusssitzungen über das Gesamtpaket Busverkehr zu sprechen.

Von Celina Aniol

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