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Rheinsberg Akos Doma ist neuer Stadtschreiber
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00:22 15.02.2019
Der Schriftsteller und Übersetzer Akos Doma ist in die Stadtschreiberwohnung im Marstall am Rheinsberger Schoss gezogen. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Akos Doma ist der neue und damit Stadtschreiber von Rheinsberg. Der 1963 in Budapest geborene Schriftsteller wuchs in Ungarn auf. Später wanderte er nach Italien und England aus und kam im Alter von 14 Jahren nach Deutschland, wo er dann studierte und promovierte. Domas Debütroman „Der Müßiggänger“ erschien 2001, sein neustes Buch „Der Weg der Wünsche“ im Jahr 2016. Darin beschreibt er die Flucht einer Familie aus Ungarn; die Geschichte basiert auf Domas persönlichen Erlebnissen. Für seine Werke, aber auch seine Übersetzungen von Autoren wie Péter Nádas oder Sándor Márai ins Deutsche, wurde er vielfach ausgezeichnet. Er lebt in Eichstädt und bleibt bis Juni in Rheinsberg.

Nicht in Deutschland geborener deutscher Schriftsteller

„Ich hatte Akos Doma schon länger im Blick“, erzählt Peter Böthig, Leiter des Kurt-Tucholsky-Museums, der die Stadtschreiber aussucht. „Diese Perspektive eines nicht in Deutschland geborenen, aber auf Deutsch schreibenden Schriftstellers, finde ich sehr spannend.“ Und sie passe nur zu gut zum Profil des Rheinsberger Aufenthaltsstipendiums. Schließlich steht in den Statuten, dass dieses wenn möglich Autoren unterstützen soll, die vertrieben wurden oder emigrieren mussten.

Peter Böthig bereitet Sammelband vor

Ende dieses Jahres will Böthig eine Anthologie mit Texten aller bisheriger Stadtschreiber der Prinzenstadt herausgeben (die MAZ berichtete). Er sei derzeit dabei, dafür die Verträge abzuschließen und die Texte zusammenzustellen. „Die Hälfte habe ich schon geschafft“, so der Museumsleiter. Geld für das Projekt stammt unter anderem aus dem Erlös der Rheinsberger Langen Nacht der Künste im vergangenen Jahr.

Von Celina Aniol

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