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Rheinsberg Erneute Sondersitzung zum Rathausbau
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01:15 22.10.2018
Am 29. Oktober findet die nächste Sondersitzung zur Rathausbaustelle in Rheinsberg statt. Quelle: Frauke Herweg
Rheinsberg

Die Rheinsberger Stadtvertreter nehmen einen neuen Anlauf zur Aufklärung von Missständen auf der Rathaus-Baustelle und zum weiteren Verfahren bei dem mehrere Millionen Euro teuren Projekt. Nachdem die Anfang Oktober angesetzte vierte Sondersitzung geplatzt ist (die MAZ berichtete), habe er diese Woche darauf gedrängt, dass sich die Verordneten so schnell wie möglich erneut mit offenen Fragen beim problembehafteten Rathausbau beschäftigen, berichtet Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB/Feie Wähler).

Baustopp noch einmal auf der Tagesordnung

Nun steht ein Termin für die fünfte Sondersitzung fest – und auch einige neue Tagesordnungspunkte. So sollen die Stadtvertreter am Montag, 29. Oktober, ab 18.15 Uhr an der Rauschule unter anderem darüber abstimmen, ob sie am umstrittenen Baustopp weiter festhalten wollen. Sollte das der Fall sein, so will Schwochow darüber entscheiden lassen, welche Maßnahmen er dennoch unternehmen soll, um die Gebäude winterfest zu machen. „Wir werden dann einzeln alle Gewerke durchgehen.“ Danach soll es eine Debatte geben, wie die Stadt insgesamt mit der Baustelle weiterverfahren soll.

Projektsteuerung soll ausgeschrieben werden

Schwochows Vorzugsvariante: Die Stadt lässt ein erneutes Gutachten über den derzeitigen Zustand des Gebäudes machen und schreibt die Projektsteuerung für das Vorhaben aus. Dass das passieren soll, das haben die Stadtverordneten bereits vor längerer Zeit beschlossen. Schwochow wehrte sich jedoch gegen das Einsetzen der von der SPD-Fraktion angefragten Fachleute. Sein Argument: Es müsse eine öffentliche Ausschreibung stattfinden, damit die Ausgaben für die Experten auch vom Fördergeldgeber berücksichtigt werden können.

Von Celina Aniol

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