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Rheinsberg Verkehrshindernisse für Lindenstraße
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10:49 27.02.2019
Die Lindenstraße in Flecken Zechlin. Quelle: Celina Aniol
Flecken Zechlin

Die Flecken Zechliner sagen Nein zum Rathausvorschlag. Sie wollen nicht, dass die Lindenstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt wird. Denn in diesem Fall würden Autofahrer, die bislang den unbefestigten Weg nutzen, auf den Ortskern ausweichen müssen. „Und dort sieht es mit dem Verkehr in der Saison eh ganz schön haarig aus“, sagt Ortsvorsteher Horst Rainer Maranke. Sprich: Es rollen zu viele Fahrzeuge durch die engen Gassen im Zentrum des von Touristen gut besuchten Dorfes.

Bauausschuss schließt sich Ortsvorschlag an

Der Gegenvorschlag des Ortsbeirats lautet: Das Tempolimit in der Lindenstraße von 30 auf zehn Stundenkilometer herabsetzen und Verkehrshindernisse einbauen. Diesem Votum hat sich in dieser Woche auch der Bauausschuss angeschlossen, berichtet Bauamtsleiter Daniel Hauke.

Bremsschwellen für mehr Sicherheit

Dass in der Lindenstraße etwas geschehen soll, das scheint klar. Denn im Sommer ist die Staubbelastung für die Anwohner der Schotterpiste hoch (die MAZ berichtete). Zumal, weil diese zuweilen als „Rennstrecke“ benutzt wird, wie Maranke erzählt. Die Begrenzung der Geschwindigkeit und der Einbau von Bremsschwellen würden außerdem die Sicherheit erhöhen, da die Straße ohne Gehweg bis an die Grundstücke reicht.

Schilder sind kein Allheilmittel

Die Verwaltung ist skeptisch, ob die Vorschläge aus dem Ort umgesetzt werden können. Denn Schikanen in einen unbefestigten Weg einzubauen dürfte sich schwierig gestalten, sagt Hauke. Er glaubt auch kaum, dass die Stadt die Erlaubnis vom Landkreis bekommt, die Geschwindigkeit in der Lindenstraße weiter zu drosseln. Und selbst wenn die neuen Tempolimitschilder kommen sollten, sei nicht sichergestellt, dass sie zur Verbesserung der Situation beitragen, so der Rathausmitarbeiter. „Die Leute müssen sich auch daran halten.“ Ohne Kontrolle würde das aber seiner Meinung nach meistens nicht funktionieren.

Ausschuss berät am Montag über die Lindenstraße

Trotzdem werde die Kommune den entsprechenden Antrag bei der kreislichen Verkehrsbehörde stellen, versichert Hauke. Vorher müssen die Stadtvertreter dem noch zustimmen. Wann, das ist noch offen. In der kommenden Woche berät der Hauptausschuss über die verschiedenen Lösungsansätze für die Lindenstraße.

Der Hauptausschuss berät im Gemeinderaum von Wallitz am Montag, 4. März, um 18.15 Uhr.

Von Celina Aniol

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