Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Rheinsberg Neue Hoffnung für marode Straße
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg Neue Hoffnung für marode Straße
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:35 29.08.2018
Rheinsberg wartet derzeit auf ein Angebot für die Sanierung der Straße nach Basdorf. Quelle: Celina Aniol
Basdorf

Ein extra für Pflasteralleen entwickeltes Sanierungsverfahren könnte die Rettung für den Basdorfer Damm bedeuten. Das hofft zumindest die Rheinsberger Rathausspitze. Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow scheint von der eigens von der Neustrelitzer Straßenunterhaltungsfirma Landbau Koch entwickelten Spezialmaschine für Kopfsteinpflasterstrecken begeistert. Das Ergebnis sei sehr überzeugend, sagt er. Und vergleichsweise preiswert. Denn das Unternehmen müsse bei der Erneuerung solcher Straßen nicht mehr jeden einzelnen Stein rausnehmen und neu verlegen. Es rüttelt vielmehr diese Wege gewissermaßen zurecht.

Vibrationsverfahren auf der Straße in Wittwien angewendet

Wie gut eine von der Firma bearbeitete Strecke aussieht, davon könne sich jeder im Rheinsberger Gemeindeteil Wittwien überzeugen, sagt Bauamtsleiter Daniel Hauke. Dort wurde erst kürzlich ein alter Pflasterweg in Privatinitiative und eigene Rechnung, aber unter Aufsicht der Stadt auf die neuartige Weise erneuert.

Stadt wartet jetzt auf ein Angebot

Der Chef des Unternehmens Karl Koch sei nun auch schon in Basdorf gewesen und habe sich den maroden Damm angeschaut. Das Urteil: Das Spezialverfahren mit seiner Vibrationswalzentechnik könne dort angewendet werden. Jetzt wartet die Stadt auf ein Angebot.

Frage der Finanzierung weiter offen

Offen indes ist es, wer diese Arbeit am Ende bezahlen wird. Mit den beiden großen Miteigentümern der Streckenabschnitte auf dem Basdorfer Damm – der Stadt Neuruppin und der Forst –seien zwar Gespräche gelaufen. Eine Zusage, dass diese die Erneuerung der Straße übernehmen, gebe es aber immer noch nicht. „Wir brauchen auch erst eine Hausnummer, um konkrete Absprachen zu treffen“, sagt der Rathauschef. Bisher hat zumindest die Fontanestadt es stets abgelehnt, den Weg nach Basdorf mitzufinanzieren. Schließlich habe die etwa zwei Kilometer Buckelpiste, die als Sackgasse alleine zu dem Rheinsberger Ortsteil führt, für sie keine Bedeutung und die Stadt wichtigere Strecken zu unterhalten, hieß es bislang (die MAZ berichtete).

Von Celina Aniol

Innerhalb von wenigen Wochen wurde im Kindergarten von Dorf Zechlin die gesamte Elektro-Anlage erneuert. Jetzt sind die Arbeiten, die 80 000 Euro kosten, fast beendet.

29.08.2018

Solche Einmütigkeit gibt es selten in Rheinsberg: Einstimmig hat sich der Bauausschuss für ein Konzept ausgesprochen, damit die das Nadelöhr der Stadt, die Mühlenstraße, schnell ausgebaut wird. Eingereicht wurde das Papier von einer Initiative.

28.08.2018

Der Radweg zwischen Rheinsberg und Zechlinerhütte wird wohl in Kürze gesperrt. Das hat Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow angekündigt. Grund sind ungeklärte Eigentumsfragen.

28.08.2018