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Rheinsberg Kritik am Stadtbauhof
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00:33 19.05.2018
Weil Bauhof-Mitarbeitern gekündigt wurde, gab es Probleme bei der Grünflächenpflege. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Sobald drei Grashalme in der Kernstadt hochstehen, sei der Rheinsberger Bauhof vor Ort und kümmere sich. Wenn es aber um die Pflege von Flächen in den Ortsteilen geht, lasse die Leistung zu wünschen übrig, beschwerte sich ein Zühlener neulich in der Stadtverordnetenversammlung. So lasse der Bauhof Flächen aus, die unbedingt gepflegt werden müssten.

Bürgermeister will mehr Helfer in den Dörfern

Der städtische Betrieb könne schlicht nicht alles schaffen, räumte Rheinsbergs Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow ein. Die Grünflächenpflege sollte deshalb künftig in einem noch größeren Maße dezentral erledigt werden als jetzt, mit offiziellen Verträgen zwischen der Stadt und den Helfern. Dierberg sei ein gutes Beispiel dafür, dass das funktionieren kann. Dort werde das Modell bereits seit einigen Jahren praktiziert.

Entlassungen als Grund für die Probleme

Dass es zusätzliche Probleme mit dem Bauhof-Einsatz in den vergangenen Wochen gab, räumte Schwochow auf Nachfrage ein. Das habe an der fristlosen Entlassung von zwei Mitarbeitern des kommunalen Unternehmens im Februar gelegen (die MAZ berichtete). „Diesen Wegfall können wir nicht so leicht kompensieren.“ Und einfach neue Leute einstellen, sei auch nicht möglich, solange über die Kündigung vor dem Arbeitsgericht verhandelt wird. Erst wenn es eine richterliche Entscheidung gibt, könne die Stadt das Bauhof-Team wieder aufstocken.

Bauhof wieder gut am Start

„Das tut uns Leid für die Mitarbeiter“, ergänzt Vize-Rathauschef Daniel Hauke. Schließlich müssen diese die Lücke füllen. Mittlerweile sei aber die Arbeit neu zugewiesen worden, die Arbeitsabläufe seien optimiert worden. Grundsätzlich müsste der Bauhof nun wieder gut einsatzfähig sein, sagte Hauke. „Kritik am Bauhof gibt es aber immer und überall zu der Zeit, wenn alles anfängt zu sprießen.“

Von Celina Aniol

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