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Rheinsberg Polizeirevier: Land verzichtet auf Neubau
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13:33 14.03.2019
Die Rheinsberger Polizisten sollen an ihrem bisherigen Standort in der Berliner Straße weiterarbeiten. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Die Polizisten aus Rheinsberg bleiben an ihrem bisherigen Standort. Das geht aus der Antwort des Innenministeriums auf eine MAZ-Anfrage hervor. „Ein Neubauvorhaben in der Schillerstraße für die Unterbringung des Polizeireviers Rheinsberg wird in den Planungen für die Landespolizei nicht weiter verfolgt“, sagt der stellvertretende Ministeriumssprecher Lothar Wiegand. Genaue Gründe nennt er dabei nicht. Er verweist lediglich auf die wirtschaftlichen Überlegungen, die dazu geführt haben, dass sich Potsdam gegen das Projekt entschieden hat. Wiegand betont aber immerhin, dass der Polizeidienstsitz in Rheinsberg erhalten werden soll.

Umzug bis 2020 war angestrebt

Seit Jahren überlegt das Land, wo die Polizeibeamten in der Prinzenstadt künftig residieren sollen. Der Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen untersuchte dabei verschiedene Varianten. Am Ende schien die Präferenz klar: Ein Neubau am ehemaligen Standort der Wasserschutzpolizisten in der Schillerstraße sollte her. Anfang vergangenen Jahres ging der brandenburgische Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke noch davon aus, dass das Gebäude spätestens 2020 stehen wird. Das Vorhaben habe „oberste Priorität“, sagte er damals.

Polizisten im Geschäftshaus

Dringend war eine Entscheidung auch, weil der Mietvertrag für das bisherige Domizil bis Mitte 2020 befristet war. Ob und für welchen Zeitraum das Land das Mietsverhältnis in dem Geschäftshaus an der Berliner Straße 19 über das Jahr 2020 hinaus verlängert hat, das sagt der Ministeriumssprecher nicht. In dem Gebäude sind drei Revierpolizisten sowie drei Wasserschutzpolizisten untergebracht. Außerdem sind dort rund um die Uhr jeweils drei Beamte vom Wach- und Wechseldienst vor Ort, wie Neuruppiner Polizeisprecherin Ariane Feierbach berichtet.

Von Celina Aniol

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