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Rheinsberg Nach Schulfusion nur noch eine Schulleitung
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00:34 01.06.2018
Die Rau-Oberschule fusioniert ab August mit der Allende-Grundschule. Das bringt einige Änderungen mit sich. Quelle: Celina Aniol
Rheinsberg

Wenn sich die Allende-Grundschule und die Rau-Oberschule ab August zu einem Bildungscampus Rheinsberg zusammenschließen, bringt das auch Änderungen in den Strukturen der beiden Einrichtungen mit sich. Zum einen wird es dann nicht mehr Eltern- sowie Schulkonferenzen in jeder der beiden Schulen geben, sondern jeweils eine Gesamtkonferenz für die Vertreter der bisher einzeln agierenden Institutionen. Das teilt Rheinsbergs Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow mit. Die Stadt ist Träger der Schule. Zum anderen werde es auch eine gemeinsame Leitung für die beiden Schulen geben, die aus einem Schulleiter und zwei Stellvertretern bestehen soll.

Ein Schulleiter und zwei Stellvertreter

Das bestätigt auch Hardy Schalitz vom staatlichen Schulamt in Neuruppin. Einer der beiden Vize-Stellen sei als Primarstufenleitung konzipiert. Diese übernimmt im Normalfall der bisherige Grundschulleiter – und bleibt damit auch der erste Ansprechpartner für die Eltern. Wer konkret die Spitzenstellen in Rheinsberg übernimmt, konnte Schalitz nicht sagen.

Niemand werde zu kurz kommen

Trotz der vielen Änderungen, die eine solche Fusion mit sich bringt, sollten die Eltern sich aber keine Sorgen machen, so der Schulamtsmitarbeiter. Es werde sichergestellt, dass nach dem Zusammenschluss niemand zu kurz kommt. So werde es eben zwar nur noch eine Schulkonferenz geben, in der aber auf jeden Fall Eltern beider Schulen vertreten sein werden.

Schulamt sieht Fusion als Chance

Schalitz sieht die Fusion insgesamt als eine Chance für die Schullandschaft der Prinzenstadt. Er habe in seiner früheren Tätigkeit im Schulaufsichtsdienst vielerorts erlebt, dass eine solche Verschmelzung „eine Erfolgsgeschichte“ sein kann, da dieser Rahmen eine viel bessere Zusammenarbeit zwischen den Primar- und Oberstufenlehrern ermöglicht. „Man muss nur in die Begleitung des Prozesses investieren“, sagt er. Das tue das Schulamt auch.

Bauarbeiten beginnen definitiv nicht im Sommer

Die Stadt will ebenfalls demnächst über die Details der Verschmelzung mit den Schulleitern sprechen, so Schwochow. Das Treffen sei für den 7. Juni geplant. Klar sei aber, dass es im Sommer keine Bauarbeiten an den Schulgebäuden als Vorbereitung auf die Fusion geben wird. Derzeit sei die Stadt dabei, auf Aufforderung des Landes hin den 2017 gestellten Förderantrag zu überarbeiten. Bis Juni hat die Stadt dafür Zeit, will die Frist aber verlängern. Wenn alles gut läuft, sollten die Arbeiten für 3,6 Millionen Euro von 2019 bis 2021 erledigt werden.

Von Celina Aniol

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