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Rheinsberg Sauberes Wasser in der Flasche
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg Sauberes Wasser in der Flasche
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12:26 23.09.2018
Karin Schlösser (l.) vom Naturparkhaus zeigt dem sechs Jahre alte Emil die Reste eines Krebses. Quelle: Cornelia Felsch
Rheinsberg

Welche Lebewesen können wir in unseren Seen entdecken? Und was hat es mit den Armleuchteralgen auf sich? Unter dem Mikroskop erschließt sich den Besuchern eine ganz neue Welt. Karin Schlösser vom Naturparkhaus Menz erzählt von Libellen und Krebsen und zeigt wie sich Wasser mit einfachen Mitteln filtern lässt.

Beim Nachhaltigkeitstag der Preußenquelle, der am Sonnabend bereits zum dritten Mal in Rheinsberg stattfand, ist sauberes Wasser das große Stichwort. Regionale Unternehmen und Partner des Bio-Mineralwasser-Herstellers zeigen an diesem Tag, wie man sich nachhaltig engagieren und frische Produkte aus regionalen Rohstoffen herstellen kann.

Walnuss und Wildwuchs

Die Walnuss-Expertin Vivian Böllersen berät die Besucher zur Pflanzung von Walnussbäumen; die Salvador-Allende Schule stellt ihr Bienen-Projekt vor.

Mit dabei sind die Gemüseproduzenten und die Bäckerei aus Rohrlack, das junge Unternehmen Homemade mit seinen Wurstwaren sowie das Neuruppiner Wildwuchs-Café mit seinen kreativen, gesunden Speise-Kreationen aus regionalen Zutaten von Bio-Produzenten.

Die Besucher des Nachhaltigkeitstages sind neugierig. Sie probieren, stellen viele Fragen und wollen wissen, was sich hinter dem Begriff Nachhaltigkeit verbirgt.

Darauf sind die Veranstalter bestens vorbereitet. Während der halbstündigen Betriebsführungen erfahren die Gäste, wie die Flaschen gespült, die Füllmengen kontrolliert und die Wasserflaschen schließlich mit Etiketten versehen werden.

Kugelschreiber in der Flasche

Der stellvertretende Betriebsleiter Christopher Jensch zeigt, wie es aussieht, wenn beim Durchleuchten der Flaschen ein Kugelschreiber entdeckt wird und warum sich manche Wasserflaschen nur sehr schwierig öffnen lassen. Für die Wasserproduzenten, sind diese kleinen Unzulänglichkeiten zwar immer wieder ein Thema, wichtig ist ihnen aber vor allem der Erhalt der Natur, in der sie produzieren.

So arbeiten sie mit dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land zusammen und finanzieren Projekte, wie zum Beispiel die Sanierung von Fischadlerhorsten und die Ausgabe von Bio-Brotboxen an Erstklässler. Mitarbeiter engagieren sich beim Krötenschutz.

Sauberes Wasser in gesunden Böden

Ein Team des Unternehmens besucht Schulen und Kindergärten, um den Sprösslingen die Bedeutung des Themas Wasser zu vermitteln.

Seit Beginn des Jahres arbeitet die Firma mit einem Biolandhof zusammen und fördert dessen Maßnahmen zur Humusbildung. „Gutes Wasser ist immer das Ergebnis gesunder Böden“, sagt der Geschäftsführer Frank Stieldorf.

Leise Kritik einer Besucherin wird dennoch laut, als sie sich danach erkundigt, warum die angelieferten leeren Flaschen alle in Kunststofffolie eingeschweißt sind. Die Antwort: Es fand sich einfach noch keine Firma, die Paletten ohne Unmengen an Folie anliefert.

Von Cornelia Felsch

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