Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Rheinsberg Neue Trauerhalle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Rheinsberg Neue Trauerhalle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:15 27.07.2018
Über die Friedhofsgebühren in Rheinsberg war zuletzt heftig diskutiert worden – auch weil es Kritik am Zustand der Friedhöfe gab. Weil die alte Trauerhalle marode ist, wollen die Luhmer jetzt eine neue Halle bauen. Quelle: Celina Aniol
Luhme

Der Friedhof in Luhme soll eine neue Trauerhalle bekommen. Geplant sei ein etwa 50 Quadratmeter großes Gebäude, sagte Ortsvorsteher Walter Luy. „Das machen wir mit drei oder vier Leuten in Eigenregie.“ Auch Luy selbst will mitanpacken.

Luy hofft, dass die neue Trauerhalle noch in diesem Jahr steht. Allerdings müssen zunächst noch einige planerische Fragen geklärt werden. Unklar ist bislang auch, wo die Trauerhalle errichtet werden soll. Luy würde sich wünschen, dass die Halle am Ende des Weges vor den anonymen Gräbern gebaut wird. Doch es gibt auch Luhmer, die einen Platz am Rande des Friedhofs favorisieren. „Da müssen wir im Ort fragen, was gewünscht ist“, sagte Luy.

10000 Euro fürs Material

Für die Materialkosten der Halle ist Geld im Rheinsberger Haushalt vorgesehen. Insgesamt 10000 Euro könnten für den Bau ausgegeben werden, sagte Luy – 5000 Euro waren dafür bereits im vergangenen Jahr angespart worden, weitere 5000 Euro kommen in diesem Jahr dazu.

Die Trauerhalle, die derzeit in Luhme genutzt wird, ist Luy zufolge in einem desolaten Zustand. Luy hatte deshalb zu den vehementesten Kritikern neuer Friedhofsgebühren gehört. Eine Gebühr von 180 Euro für die 20-minütige-Nutzung einer maroden Halle sei niemandem zuzumuten, hatte er in der Diskussion über neue Gebühren argumentiert (die MAZ berichtete).

Die neue Halle soll Trauerfeiern einen würdigen Rahmen geben. Luy kritisiert allerdings, dass der Friedhof zurzeit wenig gepflegt sei. „Der Weg ist zugewuchert“, sagte er. „Der Friedhof ist in einem pietätlosen Zustand.“

Von Frauke Herweg

Die Rheinsberger Stadtverwaltung ruft Anwohner auf, Straßenbäume zu gießen. Wegen der anhaltenden Trockenheit zeigen erste Bäume bereits Schäden.

26.07.2018

Die Stadt hat einen Vergleich mit einem fristlos entlassenen Bauhofmitarbeiter geschlossen. Sie darf die gegen den Mann erhobenen Vorwürfe nicht mehr wiederholen.

29.07.2018

Schon ab dem nächsten Jahr könnten sich die Braunsberger selbst um die Pflege ihrer Grünflächen kümmern. Heimatverein und Feuerwehr denken darüber nach.

28.07.2018