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Rheinsberg Neuer Eigentümer für das Deutsche Haus
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19:31 12.02.2019
Das Deutsche Haus in Rheinsberg soll in den nächsten Monaten auf Vordermann gebracht werden. Quelle: Peter Geisler
Rheinsberg

Das klingt wirklich gut: Noch in diesem Jahr will das Deutsche Haus in der Rheinsberger Innenstadt wieder Gäste anlocken. Möglich ist das, weil Jörg Knick mit seinem Sohn, der Koch ist, die Immobilie erworben hat. Knick stammt zwar aus Sachsen und hat die vergangenen 20 Jahre in Bayern gelebt, doch einen Fuß in der Rheinsberger Region hat er bereits seit einiger Zeit in der Tür. Knick hat 2015 auf einem alten Bauernhof in Linow eine Ferienanlage eröffnet.

„Wir haben den Markt schon sondiert“

Auch für das neue Projekt ist Knick ziemlich optimistisch. „Wir haben den Markt schon sondiert. Es gibt Potential.“

Zuvor müsse jedoch einiges getan werden. So sollen sowohl die 28 Zimmer mit den insgesamt 55 Betten auf Vordermann gebracht werden als ebenfalls der gastronomische Bereich. Auch bei der Aufteilung der Zimmer wird sich wohl einiges ändern, immerhin ist ein gehobenes 4-Sterne-Haus geplant, das auch drei bis vier Suiten bereit halten soll.

„Das wird Rheinsberg beleben“

„Das ist eine tolle Sache. Hut ab“, freute sich am Dienstag Peter Krause, der Chef des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland. Der Verband hatte schon seit Längerem darauf verwiesen, dass Rheinsberg mehr Angebote für Touristen vertragen könnte. Das hatte ebenfalls eine Studie des Rathauses ergeben, weshalb sich auch Bürgermeister Frank-Rudi Schwochow (BVB-Freie Wähler) am Dienstag „sehr zufrieden“ mit der Entwicklung zeigte. Schwochow hatte am Montagabend die Stadtverordneten über den Eigentümerwechsel informiert. „Ich freue mich riesig darüber, das wird Rheinsberg beleben“, sagte CDU-Frau Lysann Gutenmorgen, die in Beckersmühle ein Hotel betreibt. „Jeder hat seinen eigenen Stil.“

Erleichtert dürften ebenfalls die meisten Rheinsberger sein, dass das einstige Schloss-Hotel wieder auf Vordermann gebracht wird. Denn zuletzt hatte der Landkreis in dem Gemäuer Flüchtlinge untergebracht, damit diese nicht in Zelten oder Turnhallen campieren müssen. Die Entscheidung des Kreises hatte für einige Aufregung gesorgt, da sich das Haus in der sogenannten 1A-Lage in Rheinsberg befindet – ganz in der Nähe des Schlosses und des Rathaus.

Weil nur noch wenige Flüchtlinge nach Deutschland gelangen, brauchte auch der Kreis das Deutsche Haus nicht mehr als Unterkunft für geflohene Menschen und bemühte sich um eine vorzeitige Auflösung des 2015 geschlossenen Pachtvertrages. Das ist offensichtlich gelungen. Nun soll in das Haus investiert werden. „Das wäre auch schon vor den Flüchtlingen notwendig gewesen“, so Jörg Knick.

Von Andreas Vogel

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