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Rheinsberg Peter Böthig will nicht mehr Vize-Bürgermeister sein
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00:32 07.05.2018
Rheinsbergs Vize-Bürgermeister Peter Böthig. Quelle: Peter Geisler
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Rheinsberg

Peter Böthig will nicht mehr der stellvertretende Bürgermeister von Rheinsberg sein. Er soll von den Stadtverordneten in ihrer Sitzung am Montag von der Aufgabe entbunden werden. Der Rathauschef Frank-Rudi Schwochow will, dass Bauamtsleiter Daniel Hauke sein Stellvertreter wird. Dieser arbeitet seit November in der Rheinsberger Verwaltung. Ob Hauke Vize im Rathaus wird, das entscheiden allerdings ebenfalls die Stadtvertreter.

Bröckelnde Verwaltungsspitze

Böthig, der das Rheinsberger Kurt-Tucholsky-Museum leitet, ist seit Juli 2017 der stellvertretende Bürgermeister der Stadt. Er hat den Posten angetreten, weil der bis dahin amtierende Vize und Kämmerer Andreas Neubert kurz zuvor das Rathaus verlassen hatte und auch die sonstige Verwaltungsspitze am Bröckeln war: Kurz nach dem Weggang Neuberts mussten auch die Amtsleiterstellen im Bau- sowie Hauptamt neu besetzt werden (die MAZ berichtete). Deshalb hat Rau Böthig gebeten, sein Stellvertreter zu werden – auch wenn klar war, dass diese Aufgabe dem Germanisten nicht unbedingt liegt.

Museumsarbeit kam zum Erliegen

„Es war von Anfang an als eine Interimslösung gedacht“, so der 60-Jährige. Als die ersten Amtsleiterstellen wieder besetzt waren, bat er Rau, von dieser Aufgabe wieder entbunden zu werden. Dieser habe zugestimmt, aber keinen Zeitpunkt dafür genannt. Nach Raus verlorenen Wahl um den Bürgermeisterposten war für Böthig klar, dass der Zeitpunkt für einen Rücktritt ungünstig wäre. Die Zeit, die dann folgte sei auch sehr anspruchsvoll gewesen, sagt der Museumsleiter. Denn just als Rau seinen Resturlaub nahm, brach der Konflikt mit dem Rathaus-Architekten aus, der zum Baustopp auf der Riesenbaustelle führte. „Da musste ich mich als Stellvertreter sehr intensiv um die Rathausarbeit kümmern“, sagt Böthig. „Meine Arbeit im Museum kam zum Erliegen.“

„Ich will mich nicht drücken“

Dass er bis jetzt Vize ist, liegt an Frank-Rudi Schwochow. Der seit Januar amtierende Stadtchef bat ihn, zumindest die ersten Monate noch im Amt zu bleiben, um Kontinuität zu gewährleisten. Tatsächlich sei der Zeitpunkt für einen Wechsel jetzt günstiger, so Böthig. „Ich will mich nicht drücken. Aber ich denke, dass es sinnvoller ist, wenn diese Aufgabe jemand erfüllt, der näher an der Hauptverwaltung dran ist.“ Diese Sicht teilt Schwochow. ca

Von Celina Aniol

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